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Typische Szenarien

Laut einer aktuellen Studie der Kriminalstatistik 2009 nahmen die Fälle von Wirtschftskriminalität um fast 20% im Vergleich zum Vorjahr zu. Bei 74% der Fälle handelt es sich um Computerkriminalität (74 911 Fälle in 2010).

Vielen Unternehmen sind sich der Gefahr bewußt, selbst Opfer einer kriminellen Straftat werden zu können. Gegen Zugriffe auf interne Daten von Außen sind die Meisten geschützt. Doch wie steht es um die interne Sicherheit, Richtlinien und Berechtigungen?

Oft kommen die Täter aus den eigenen Reihen und entwenden, sabotieren oder manipulieren Daten - das wichtigste Gut eines modernen Unternehmens. Dieses Kapital gilt es zu schützen.

Anfrage Computer Forensik

Motivationsgründe für betrügerische Tätigkeiten

Unzufriedenheit am Arbeitsplatz oder gar Ängste um den Arbeitsplatz (Existenzängste) lassen Hemmschwellen sinken. Nicht selten sind die Täter aber auch in der eigenen Führungsetage zu finden.

  • Mangelndes Unrechtbewusstsein
  • Aufwändiger Lebensstil
  • Leichte Verführbarkeit
  • Management Overide

Eine Rechtfertigung ist schnell parat.

Groß-Unternehmen / Konzerne sind sich üblicherweise der Risiken bewusst und haben entsprechende Compliance Regeln erstellt. Innovative, erfolgreiche Mittelstandsunternehmen dagegen sehen oftmals gar keinen Anlass – "wir haben nur loyale Mitarbeiter" – ein besonderes Augenmerk auf Betrugsrisiken zu legen. Gerade diese Unternehmen sind z.B. besonders interessant für Wirtschaftsspione. Diese gehen heute ganz anders vor. Sie versuchen in IT-Netzwerke einzudringen oder motivieren "unzufriedene" Mitarbeiter des Zielunternehmens, die oftmals viel zu leicht an die begehrten Interna heran kommen. Die Daten sind nur einen Mouse-Klick entfernt und schnell auf einen USB-Stick kopiert oder eventuell sogar per Email verschickt.

Handlungsanweisungen für den Verdachtsfall

Was aber ist, wenn es doch passiert ist? Sind Sie gerüstet?

  • An wen kann oder sollte sich ein Mitarbeiter im Verdachtsfall (anonym) melden?
  • Besteht ein Eskalationsprozess?
  • Wer entscheidet über die nächsten Schritte?
  • Wer / welche Abteilungen sollte(n) mit eingebunden sein?
  • Wie kann weiterer Schaden vermieden werden?
  • Wie sind die Zugriffsrechte der einzelnen Mitarbeiter?
  • Werden diese regelmäßig angepasst?
  • Gibt es eine Unternehmensrichtlinie zur privaten Nutzung von Internet und Email?
  • Wird die Einhaltung dieser überprüft und ggf. Zuwiderhandlungen geahndet?



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