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Unternehmen unterschätzen die Gefahr von innen.
Auf dem PC eines Universitäts-Professors in Schweden fand man Hunderte von Kinderpornographie- Bildern und Videos. Schnell war der gute Mann zu 5 Jahren Haft verurteilt, denn auch in Schweden, wie in den meisten zivilisierten Ländern, gilt allein schon der Besitz als strafbar. Natürlich verlor er auch seinen Lehrstuhl und seine Reputation war am Boden zerstört – ein gebrochener Mann, obwohl er immer seine Unschuld beteuerte. Einige Zeit später untersuchte man den PC nochmals und fand heraus, dass der Professor a) keines der Bilder, Fotos oder Videos jemals geöffnet hatte und b) ein Trojanisches Pferd auf seinem PC hatte. Fazit: der gute Mann wusste gar nichts von der Existenz dieses KiPo Materials und war demzufolge absolut unschuldig. Aber seine Existenz ist, vermutlich auf Lebzeiten, zerstört. Zeitungsberichten zufolge lebt er heute irgendwo in Spanien.
Machen Sie sich keinesfalls gezielt auf die Suche nach Kinderpornographie. Dies ist ebenso strafbar, wie das Sammeln von Bildern zu Beweiszwecken. Falls Ihnen jemand kinderpornographisches Material anbietet, gehen Sie nicht darauf ein. Sind entsprechende Dateien auf Ihren Computer gelangt, dann sollten Sie alle relevanten Informationen über Absender beziehungsweise Fundstelle notieren, um das Material dann unverzüglich zu löschen (z. B. durch Leeren des Browser-Cache oder Löschen der entsprechenden E-Mail). Senden Sie kein kinderpornographisches Material an die Behörden, sondern lediglich eine möglichst genaue Beschreibung von Fundstelle/Absender sowie des verdächtigen Inhalts.