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Backups für Hybrid Cloud (2)

Cloud

Azure in der Praxis!

Microsoft ist nicht der einzige Anbieter, der Backup-Lösungen in einer hybriden Cloud-Umgebung anbietet. In einer Windows-Umgebung, mit Azure Backup als Teil der Azure Cloud Plattform, kann eine Integration durch gängige Werkzeuge, die in alle Richtungen genutzt werden können, deutlich erleichtert werden: Cloud zur Cloud, Lokal zur Cloud, virtuelle Maschinen, „reale“ Maschinen… Die Hybrid Cloud wendet sich an das Enterprise-Umfeld: Das Mischen externer Cloud-Ressourcen mit den internen Ressourcen des Unternehmens, wie beispielsweise unterschiedliche Server mit bestimmten Anwendungen, ist grundsätzlich nicht einfach, besonders wenn Daten aus Datenschutzgründen nicht in die Cloud gelangen sollen oder wenn ein täglicher Datentransport wegen ihres Umfangs zu teuer wäre. Die internen Unternehmensserver (in Englisch “on premise”) sind in der Lage real vorhandene Geräte oder teilweise auch virtuelle Maschinen bereitzustellen und so zu konsolidieren, dass sie in der Lage sind, Datendienste wie die Zugriffsrechte auf Dateien und Server sowie Server-Identitäten genauestens zu verwalten: Dutzende, um nicht zu sagen Hunderte von integrierten Dienstleistungen in ihre Betriebssysteme garantieren sehr komplexe Datenmanipulation unter Beibehaltung ihrer Integrität und der Sicherheit.

Backup-Lösungen bei “On premise”-Servern : Die Sicherungs- und Wiederherstellungsverfahren durch den oder die Server, die in der Cloud verwaltet werden, müssen sich nahtlos mit allen Services des Betriebssystems der einzelnen Server oder einer virtuellen Maschine integrieren, um vollständig kompatibel mit der vorhandenen Infrastruktur zu sein.

Backup-Lösung von virtuellen Maschinen bei Azure: Azure ist eine Dienstleistungs-Plattform, die, unter anderem, virtuelle Maschinen, einschließlich der Windows Server Dienste wie real-vorhandene Maschinen oder auch komplette Infrastrukturen betreiben und hosten kann. Die Backup-Dienste von Azure funktionieren dabei genauso wie auf einem echten Computer auf dem ein passendes Programm installiert ist.

Azures Backup ist auf die Windows-Welt ausgerichtet. Das Software-Tool (das Backup-Management-Programm) kann man bequem auf der Azure-Plattform herunterladen. Es ist kompatibel mit den 64-Bit-Versionen von Windows 7, Windows 8, Windows 8.1, Windows Server 2008 SP2 und R2 SP1, Windows Storage Server, Windows Server 2012, System Center 2012, Windows Server 2012 Essentials.

Einfache Implementierung: Azure Backup ist Teil der Wiederherstellungs-Funktionen der Azure-Plattform. Daten-Backups lassen sich über die grafische Benutzeroberfläche eines Browsers – wie alle Dienstleistungen von Azure – erzeugen. Powershell lässt sich auch nutzen. Die Konto-Erstellung, die Erstellung von Daten-Backups im Reiter „Recovery Services“ des Azure-Angebotes, das Herunterladen des Zertifikats für den verwendeten Server, das Herunterladen und installieren der Client-Software… Optional kann der Kunden sein Backup auch auf dem Speicherplatz eines lokalen Datenträgers speichern, um diesen dann später auf Azure Cloud hochzuladen.

Sicherheit, Hochverfügbarkeit und eine Retention-Zeit von bis zu 9 Jahren: Azure Backup verwendet für die Verschlüsselung einer Datenquelle entweder herkömmliche Zertifikate oder deren Schlüssel wird für jeden Azure Account einzeln generiert. Azure bietet die Möglichkeit das Management des Active Directory in herkömmlicher Weise bereitzustellen und bietet darüber hinaus noch weitere Dienstleistungen für das AD. Versprochen wird eine Verfügbarkeit von 99,9 Prozent. Dabei garantiert Microsofts Aufbewahrungsrichtlinie mindestens neun Jahre Speichersicherheit; ein globales Backup eines Azure-Kontos darf dabei 1,7 Terabyte nicht überschreiten. Die Backups können Dateien und Volumes von SharePoint-Farmen, SQL-Datenbanken, HyperV-Maschinen und Exchange-Server sein

Zuverlässigkeit durch Redundanz: Azure Backup ermöglicht bis zu drei Kopien in ihrem Haupt-Bereich anzulegen, beispielsweise in „Westeuropa“ (LRS steht dabei für Locally Redundant Storage/ „Lokaler redundanter Speicher“). Um drei weitere Kopien zu erzeugen, nutzt man die „Geo-Replikation“ für eine Zweit-Region. Das funktioniert aber nur, wenn es mindestens zwei unterschiedliche regionale Datenzentren gibt.

Die Kosten für die Azure-Dienstleistungen berechnen sich durch den erfolgten Ressourcenverbrauch: Wenn man wenig oder fast nichts speichert, wird der Dienst nichts oder wenig mehr als ein paar Euro im Monat kosten.

 

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