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Was bedeutet cold storage?

Unter „cold storage“ versteht man die Beibehaltung von inaktiven Daten, auf die eine Organisation nur selten – wenn überhaupt – zugreifen muss. So hat Facebook beispielsweise viel Zeit auf die Auswahl der Hardware für einen „cold storage“ verwendet. Das soziale Netzwerk hat festgestellt, dass die Speicherung von älteren Fotos auf den „normalen“ Servern große Mengen an Speicherplatz in Anspruch nimmt – und so nicht nur Speicherplatz sondern auch Strom verschwendet. Denn die Server in den primären Datenzentren sind auf “always on” gestellt, um abgerufene Daten so schnell als möglich auszuliefern. Die Server im „Kühlhaus“ sind dagegen auf Schlafmodus programmiert, sodass sie nur anspringen, wenn eine Anfrage für ein archiviertes Bild aufläuft.

„Objektorientierte Datenspeicherung“ (Object Storage) ist eine der häufigsten Arten von Speichersystem für cold storage. Als Medienauswahl werden meist Band-Laufwerke oder Low-Cost-Festplattenlaufwerke eingesetzt, da Reaktionszeit und Datenbeschaffung langsamer sein dürfen.

Bildquelle: Lupo / pixelio