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Colocation – was ist das eigentlich?

Colocation

Mit Colocation bezeichnet man die Unterbringung von IT-Hardware wie Server und Speichermedien bei einem externen Dienstleister. Der Dienstleister sorgt für die unterbrechungsfreie Stromversorgung, die Kühlung, die Netzanbindung und den Schutz vor Feuer, Wasser und anderen physischen Gefahren. Im Gegensatz dazu wird beim bekannteren Hosting auch die Hardware vom Betreiber des Dienstes zur Verfügung gestellt.

Der Vorteil eines Colocation-Rechenzentrum im Vergleich zu einem selbstverwalteten Rechenzentrum liegt in erster Linie bei den geringeren Kosten, da für den sicheren Betrieb weder Räumlichkeiten noch Mitarbeiter benötigt werden.

Vor allem für Desaster-Recovery-Szenarien wird Colocation benutzt, aber auch Cloud Provider greifen inzwischen vermehrt auf die externen Rechenzentren zurück. Nachteilig kann sich eine große Entfernung des Kundensitzes vom Betreiber auswirken, da bei Anpassungen der Infrastruktur dieses vor Ort im Rechenzentrum geschehen muss. Auch eine lange Vertragsbindung kann sich negativ auswirken. Die Preise für diese Dienstleitung sinken, der Wechsel zu einem günstigeren Anbieter kann lohnend sein.