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Cyberattacken – Wer greift wen an?

Cyberattacken

Das ist kein Spiel, auch mit Science-Fiction hat es nichts zu tun. Das hier ist die Realität. Der amerikanische Sicherheitsdienstleister Norse zeigt unter der Adresse map.norsecorp.com eine virtuelle Weltkarte, auf der Cyberangriffe weltweit dargestellt werden – in Echtzeit. Die Cyberattacken werden wie kleine Marschflugkörper dargestellt, die rund um die Welt geschickt werden Die bunten Angriffe werden unterlegt mit Fakten über Länder-Ranking, Herkunft und Angriffsmodus. Auch die IP-Adressen der Angreifer und die ausgewählten Ziele werden dargestellt.

Kurz zur Erinnerung: Das Internet wurde nicht für die Sozialen Medien, das Online-Shopping oder als gigantische Informationsquelle erfunden. Letztlich hat das US-Militär im Jahr 1969 mit dem Wunsch nach einem eigenen Netzwerk, dem ARPANET, das in Krisenzeiten dezentral funktionieren sollte, die Voraussetzung dafür geschaffen, was wir heute als völlig normales Medium konsumieren. Dass aus dem Netz ein gigantischer Tummelpatz für Kriminelle aller Art wurde, war nicht geplant.

Wie viele Angriffe weltweit auf Behörden, Institutionen, Firmen und Privatrechner stattfinden, ist für den „normalen“ Internetnutzer kaum mehr vorstellbar. Um darüber einen – wenn auch nur vagen – Überblick zu bekommen, genügt ein kurzer Blick auf die  Norse Attack Map.

Wenn danach ein verantwortlicher Administrator oder CEO immer noch die Augen vor den Gefahren eines Angriffs aus dem Netz verschließt, ist ihm nicht mehr zu helfen.