Go to Top

Daten sicher beerdigen…

Datenlöschung

Kunden kommen oft zu uns, wenn sie auf Daten zugreifen müssen, die nicht mehr erreichbar sind aufgrund eines Festplatten-Crashs, einer unabsichtlichen Löschung oder einer Vielzahl anderer Szenarien. Aber an wen sollte man sich wenden, wenn man absolut sicher sein möchte, dass Daten endgültig zerstört oder Festplatten „gelöscht“ werden?

Werfen Sie die Münze …

Wenn es darum geht sensible elektronische Daten zu schützen, ist eine klare Datenentsorgungspolitik genauso wichtig wie auf einen Datenaufbewahrungsplan zugreifen zu können. Die Nutzung einer bewährten Datenlösch-Software oder eines Hardware-Tools ist ein erfolgreicher Weg um sicherzustellen, dass kritische Informationen nicht in die falschen Hände gelangen.

Viele Organisationen haben klare Dokumentenaufbewahrungsrichtlinien, die festlegen, wie lange wichtige Daten wie Finanz- oder Kundendaten, vorgehalten werden müssen. Aber viele derselben Organisationen haben keine klaren Richtlinien für die Verarbeitung von Daten die nicht mehr aufbewahrt werden müssen oder für die Entsorgung von alten PCs, Festplatten, Servern oder anderen Datenspeichergeräten.

Raus mit dem alten Zeug!

Das einfache „Löschen“ aller gespeicherten Daten auf einer Festplatte oder anderen Speichergeräten vor dem Recycling schützt nicht davor, dass Daten  wiederhergestellt werden können. Selbst ein Computer-Neuling könnte eine Datenrettungs-Software auf der Festplatte ausführen und viele oder alle gelöschten Dateien wiederherstellen.

Ein Laufwerk physikalisch zu zerstören mit einer Bohrmaschine, Hammer oder einem anderen Werkzeug reduziert die Wahrscheinlichkeit einer Datenrettung, aber unsere Ingenieure können Ihnen viele Bespiele nennen, in denen es ihnen gelungen ist Daten von Laufwerken zu retten, die zerkleinert, aufgespießt, gerissen und scheinbar „tot“ waren.

Der sicherste Weg um zu gewährleisten, dass sensible Daten nicht mehr zugänglich sind, ist ein bewährtes Datenlöschsoftware-Produkt oder ein Hardware-Gerät wie einen „Degausser“ einzusetzen.

Nicht überzeugt? Sie könnten Ihre Existenz riskieren …

Warum sollten Organisationen solche strengen Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass Daten vollständig und nachprüfbar von der Festplatte entfernt werden? Selbst wenn diese Verfahren übermäßig paranoid erscheinen können, sollten Sie die Risiken betrachten, die entstehen, wenn Sie diese Schritte nicht durchführen.

Diebstahl sensibler Daten: Das Verbleiben von sensiblen Informationen auf einem Desktop-Computer, Laptop oder anderen Speichern, die das Ende ihres Lebenszyklus erreicht haben, setzt Ihre Firma dem Risiko eines Datendiebstahls aus. Veröffentlichte Datenschutzverletzungen haben die Glaubwürdigkeit vieler Unternehmen und staatlicher Stellen beschädigt und häufig zu Rechtsstreitigkeiten geführt.

Schlechte Kontrolle des internen Datenzugriffs: Die Nutzung eines Datenlösch-Produkts oder -Services bei einem Computer, nachdem ein Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin das Unternehmen verlassen hat, und bevor der Computer einem anderem Mitarbeiter übergeben wird verhindert den Zugriff auf sensible Informationen.

Regulatorische Compliance-Verstöße: Datenschutz und Aufbewahrungsvorschriften zwingen Organisationen dazu sowohl bestimmte Daten zu behalten oder zu „entsorgen“ und zu beweisen, dass ordnungsgemäße Verfahren vorhanden sind, um die Einhaltung der Compliance-Richtlinien zu gewährleisten. Datenlösch-Software oder Hardware tragen dazu bei, dass Ihre Firma besser in der Lage ist, diese Vorschriften zu erfüllen.

Wie auch immer Sie Ihre alten Geräte entsorgen, es sollte eine verabschiedete Richtlinie in Kraft sein, die alle verwendeten Speichergeräte (einschließlich Smartphones und Tablets) umfasst und verhindert, dass Ihre Firma sensible Daten in einer nicht sicheren Art und Weise entsorgt und so potentielle Datenlecks verhindert.

Mehr Informationen zu den Möglichkeiten einer sicheren Datenlöschung finden Sie auch hier:

https://www.krollontrack.de/blog/category/datenloeschung

https://www.krollontrack.de/daten-sicher-loeschen/

Bildnachweis: Thinkstockphotos.com