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Datenverlust bei Fotografen

Datenverlust

Verbatim hat zusammen mit der Royal Photographic Society unter 1800 europäischen Fotografen eine Umfrage zum Thema Datenverlust durchgeführt.

Mehr als ein Viertel der Befragten berichteten von verlorenen Daten, in der Hauptsache natürlich Fotos. 20 % der Fotografen gaben an, auf ein Backup ihrer Daten zu verzichten, weil sie schlicht zu faul sind oder ihnen ein Backup zu lange dauert. Ein Drittel der Fotografen hatte noch nie ein Backup ihre Mobiltelefone oder Tablets gezogen, obwohl fast jeder zehnte eines dieser Gerate schon versehentlich fallen ließ oder es in der Badewanne beziehungsweise Toilette versenkt hatte.

Durchschnittlich speichern die Befragten jeweils rund 220.000 Fotos auf Computern, Smartphones, Tablets und anderen Speichergeräten. Das bedeutet, dass statistisch gesehen fast 400 Millionen Bilder in Gefahr sind, verloren zu gehen. Und es sind teilweise sehr wichtige Fotos: Laut der Umfrage gingen Bilder von Hochzeiten verloren und kostbare Familienfotos verschwanden. Sogar die gesamte fotografische Arbeit aus sechs Jahren musste ein Fotograf abschreiben.

Dr. Michael Pritchard, Generaldirektor der Royal Photographic Society meint dazu: “Man würde annehmen, dass Fotografen vorsichtiger sein würden. Doch die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass Backups nicht routinemäßig durchgeführt werden und dass Datenverlust auch bei professionellen Fotografen viel häufiger vorkommt, als man erwarten könnte “.

Natürlich sind nicht immer die Fotografen schuld. 52% der Befragten berichten von Datenverlust durch Hardware-Fehler, 13% beklagten Softwareprobleme und 7% bekamen Probleme durch Unfälle. Computerviren schlugen bei 3% zu und durch Diebstahl verlor 1% der Fotografen Daten.

Bildquelle: Alexas_Fotos / pixabay