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Datenverlust durch DDoS-Attacken

Was ist eine DDoS-Attacke? DDoS => Distribution Denial of Service => verteilte Dienstblockade => ein Rechner/Server wird durch eine massive Zahl von Anfragen einer großen Menge zusammengeschlossener Rechner lahmgelegt. „Und?“ wird manch einer fragen. „Was soll´s? Dann ist eine Internetseite eben eine Weile nicht aufrufbar. Was ist daran schlimm?“ Nun ja, für große Einkaufs- oder Auktionsportale wäre es ganz sicher schlimm, wenn der Webauftritt für Stunden oder Tage ausfallen würde.

Kaspersky Lab hat mit B2B International weltweit eine Studie erstellt, die zu diesem Thema interessante Zahlen liefert. Befragt wurden 5500 Unternehmen in 26 Ländern.

Jedes fünfte befragte Unternehmen mit mindestens 50 Mitarbeitern musste sich schon mit den Problemen einer DDoS-Attacke auseinandersetzen. Die meisten Angriffe dieser Art dauern nur wenige Stunden, aber 9 Prozent der Attacken zwischen zwei und sieben Tage lang. In 7 Prozent der beobachteten Fälle lief der Angriff sogar über mehrere Wochen. Und der finanzielle Schaden ist hoch: Mit durchschnittlich 417.000 US-Dollar Wiederherstellungskosten muss ein größeres Unternehmen rechnen. Mehr noch: In mehr als einem Viertel aller Fälle führte die DDoS-Attacke zum Verlust von sensiblen Unternehmensdaten. Am häufigsten sind Telekommunikations-, Finanz- und ITK-Branche betroffen. Öffentliche Webseiten, Login-Bereiche von Kundenportalen, Kommunikationsservices, Dateiserver sowie Transaktionsservices sind die bevorzugten Ziele.

Die komplette Studie „Denial of Service: How Business Evaluate the Threat of DDoS Attacks“ ist hier abrufbar.

Bildquelle: erysipel/pixelio.de