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Datenverluste machen im Sommer keine Ferien

Über die Jahre hinweg haben wir den Trend beobachtet, dass im Sommer immer mehr Datenverluste auftreten. Extreme Hitze und Sommerstürme sind dabei oft die Schuldigen für diese Verluste.

Zu wissen, dass es sich dabei um ein häufiges Problem handelt, sollte Computer-Nutzer dazu veranlassen, besondere Aufmerksamkeit auf den Schutz ihrer wertvollen Daten im Sommer zu üben. Von intensiver Hitze bis zu großen Naturkatastrophen gibt es eine Vielzahl von möglichen Problemen, die zu „Sommerdatenkatastrophen“ führen können. Durch die Durchführung von proaktiven Schritten, um einen ordnungsgemäßen Datenschutz zu gewährleisten, werden Sie besser darauf vorbereitet sein, sich im Fall der Fälle schnell von einer Datenverlust-Situation zu erholen.

Sommerstürme können große Datenverlustprobleme verursachen – aber vergessen Sie darüber nicht andere übliche wetterbezogene Probleme wie Überhitzung. Ein paar einfache Tipps können Ihnen helfen, sich auf den Sommer vorzubereiten und die „Kopfschmerzen“ zu vermeiden, die durch wetterbedingten Datenverlust verursacht werden.

Neun Arten, Ihre Daten vor dem Sommer zu schützen

Die folgende Liste enthält die Punkte, auf die Sie achten sollten und die leicht eingeführt werden können, um Ihre Daten vor schwerem Sommerwetter zu schützen. Dadurch kann die Möglichkeit eines Datenverlusts reduziert werden, falls ein Schaden auftreten sollte.

  • Sommerhitze kann ein erhebliches Problem sein, da Festplattenausfälle durch Überhitzung auftreten können. Halten Sie Ihren Computer in einem kühlen, trockenen Bereich, um eine Überhitzung zu vermeiden.
  • Wenn Sie mit großen Servern zu tun haben, stellen Sie sicher, dass Sie über eine ausreichende Klimaanlage verfügen. Die Geschwindigkeitssteigerungen beim Computerprozessor kann zu mehr Stromanforderungen führen, was wiederum eine bessere Kühlung erfordert – besonders wichtig in den Sommermonaten.
  • Gewitter können im Sommer ein großes Problem sein. Achten Sie darauf, einen Überspannungsschutz zwischen der Stromquelle und dem Netzkabel des Computers zu installieren, um Stromspitzen oder Überspannungen abzufangen.
  • Investieren in unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV), die Batterien verwendet, um Computer während Stromausfällen am Laufen zu halten. USV-Systeme helfen auch bei der Verwaltung eines ordnungsgemäßen Herunterfahrens des Computers – unerwartete Abschaltungen durch Stromstoßprobleme können zu Datenverlust führen.
  • Kontrollgeräte regelmäßig überprüfen: Mindestens einmal im Jahr sollten Sie Ihre Stromschutzgeräte überprüfen, um sicherzustellen, dass sie ordnungsgemäß funktionieren. Die meisten guten Geräte haben ein Warnlicht, um Ihnen anzuzeigen, dass Sie Ihre Ausrüstung richtig schützen.
  • Nicht schütteln, zerlegen oder versuchen, irgendeine Festplatte oder einen Server zu säubern, der beschädigt wurde – eine unsachgemäße Handhabung kann Wiederherstellungsvorgänge erschweren, was dazu führen kann, dass am Ende wertvolle Informationen verloren gehen.
  • Versuchen Sie niemals, wasserbeschädigte Medien zu trocknen, indem Sie sie öffnen oder Wärme aussetzen – wie z.B. mit einem Fön.
  • Versuchen Sie nicht, sichtbar beschädigte Geräte zu betreiben.
  • Für unternehmenskritische Situationen wenden Sie sich an einen Datenrettungsspezialisten, bevor Versuche unternommen werden, das Gerät neu zu konfigurieren, neu zu installieren oder neu zu formatieren.

Durch die Sicherstellung, dass Ihre Daten gut vor Hitze-Spitzen und andere Sommergefahren geschützt sind, bevor schwere Probleme auftreten, bewahren Sie Ihre Daten vor Verlust. So werden Sie auch selbst in der Lage sein sich auf altmodische Weise abzukühlen – hoffentlich an einem Strand! (Weitere Tipps, wie Sie Ihre Fotodaten am Strand schützen können, finden Sie hier…)

Bildnachweis: Kroll Ontrack UK