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IT-Ausfall – und keiner macht was …

Es kann ganz schnell gehen: Stromausfall, Netzwerkprobleme oder nur ein hoher Krankenstand beim IT-Personal – ohne Notfallmanagement oder Desaster Recovery-Konzept können eine Menge Probleme auftreten, im schlimmsten Fall kann die Existenz des Unternehmens bedroht sein.

Jedes zweite Unternehmen in Deutschland hat für IT-Störfälle keine akzeptable Notfallplanung parat. Ein Grund liegt in der unklaren Verantwortlichkeit im Unternehmen, häufig wird erst dann konkret daran gedacht, wenn das Problem schon da ist. Wenn es jetzt am Know-how fehlt, sind Umsatzeinbußen an der Tagesordnung.

Eine wohldurchdachte IT-Notfallkonzeption, die verschiedene Problemfelder schon im Vorfeld beleuchtet, ist der Schlüssel zur Vermeidung dieser Situation. Wenn ein Notfall in der IT-Umgebung eintritt zeigt sie das entsprechende Vorgehen, damit der Notfallbetrieb anlaufen kann und die vollständige Sicherung der unternehmenswichtigen Daten sichergestellt wird.

Da ein Notfall meist durch eine unglückliche Verkettung von Einzelstörungen eintritt, muss die Notfallplanung nicht nur die Wiederherstellung des kompletten Betriebsablaufes und aller Daten gewährleisten, sie muss auch Risiken präventiv managen und dafür sorgen, dass Notfälle erst gar nicht entstehen können. Nötig sind zuallererst eine umfassende Risiko-Betrachtung mit Betrachtung Eintrittswahrscheinlichkeit und der Auswirkungen auf das Unternehmen, woraus sich geeignete Gegenmaßnahmen ermitteln lassen. Mit diesen Grundlagen wird festgelegt, wann eine Störung ein Notfall wird und welche Abläufe zur Wiederherstellung anzustoßen sind. Mit einer »Notfall-Checkliste« können Mitarbeiter die Einhaltung der notwendigen Schritte überwachen.

Natürlich ist bei allen theoretischen Planungen auch der Faktor Mensch zu beachten. Vorbereitung und Übung von Notfall-Szenarien sind wichtig, damit die Beteiligten im Krisenfall mit ihren Aufgaben vertraut sind.

Bildquelle: Logga Wiggler / pixabay