Go to Top

Die Insider greifen an

Hacking durch Insider

IBM hat seinen Cyber Security Intelligence Index für das Jahr 2015 herausgegeben. Nach dieser Studie kommt mehr als die Hälfte aller Cyber-Angriffe von Insidern und nicht von den gerne beschworenen Hackern aus China oder Russland.

Die Angreifer sind also weniger die anonymen Profihacker, die írgendwo in dunklen Ecken sitzen sondern viel häufiger ehemalige Angestellte oder unzufriedene Dienstleister mit Systemzugriff. Auch arglose Mitarbeiter, die Opfer von Cyber-Gangstern geworden sind, gehören dazu, sind diese drei Gruppen doch für mehr als die Hälfte der untersuchten Attacken verantwortlich.

Auch Anwenderfehler sind in der Liste vertreten – etwa ein Viertel der Hackerangriffe gehe auf ihr Konto. Da muss ein Mitarbeiter nur auf einen in einer Spam-Mail enthaltenen Link oder einen verseuchten Mailanhang klicken – schon ist der Virus installiert. Laut IBM sind heute etwa vier Prozent aller Spam-Nachrichten mit einem Schädlingsprogram verseucht.

Fast die Hälfte der wichtigsten Unternehmen Europas muss auf gezielte Spear-Phishing-Attacken (wobei sich der Absender der Mail als Angehöriger des Unternehmens ausgibt) achten, weil persönliche Daten der Mitarbeiter im Internet abrufbar sind, die zu einer direkten Kontaktaufnahme benutzt werden können.

Bildquelle: StartupStockPhotos / pixabay