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Aha-Erlebnis für die Datensicherheit

Daten-Sicherhet

Informationen über die Ausspähung von Daten gab es in letzter Zeit zuhauf. Ein positiver Punkt bei den ganzen Diskussionen: deutsche Unternehmer sind wieder sensibler geworden, was den Bereich Datensicherheit angeht. Zwar gehen die meisten Geschäftsführer und Sicherheitsbeauftragten davon aus, dass sie vor Datenklau geschützt sind, aber das Thema Wirtschaftsspionage liegt wieder im Focus der Aufmerksamkeit. Ein Problem ist die unverschlüsselte Übertragung von sensiblen Informationen über das Internet, was einer Verschickung von geheimen Daten mithilfe einer Postkarte gleicht.

Wer heute meint, Daten, die nur im firmeneigenen Intranet kursieren, seien vor Datenklau sicher, muss sich eines Besseren belehren lassen. Für geübte Computerexperten ist es in den meisten Fällen kein großes Problem, in diese Netze einzudringen. Nach Expertenmeinung sind die meisten Netzwerke in deutschen Unternehmen nicht ausreichend auf cyberkriminelle Angriffe vorbereitet. Und die Fachleute erwarten, dass das Risiko, Opfer von Cyberattacken zu werden, noch zunehmen wird. Dabei sind deutsche Unternehmer oft blauäugig und wiegen sich in Sicherheit. Der Großteil hält es für unwahrscheinlich, dass er selbst betroffen sein könne. Die Sicherheitsmaßnahmen im EDV-Bereich beschränken sich häufig auf die Einrichtung von Firewalls und das Erstellen von komplexen Passwörtern – kein Problem für gewiefte Hacker. Bei Mitarbeitern wird vorwiegend auf die klassische Geheimhaltungsklausel gesetzt – was keinesfalls sicher ist.

Das Hauptziel der Spionage sind Daten, die zur Fälschung von Produkten benutzt werden können. Die im Ausland produzierten Plagiate kosten die deutsche Industrie Milliarden, denn hierzulande wird für Forschung und Entwicklung viel Geld ausgegeben, der Gewinn fließt dann aber in die Taschen der Nachahmer.