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Ein Passwort sollte sicher sein

Password

In vielen Filmen wird demonstriert, wie ein böser Bube den Computer knackt: Er findet das Passwort auf Papier unter der Tastatur liegend oder auf einem Post-It am Monitor. Leider ist das gar nicht so weit weg von der Realität – und viele Cyberattacken beginnen mit genau diesem Stück Papier.

Kein Mensch kann sich all die Passwörter merken, die im Laufe der Zeit anfallen. So ist das Aufschreiben gar nicht mal die schlechteste Möglichkeit – nur sollte der Zettel dann besser in einem Buch im Regal versteckt werden. Mitnehmen ist dann natürlich nicht unbedingt angeraten – wenn der Aufschrieb verloren geht droht Ungemach.

Andererseits könnte man sich ja auch ein einfaches Passwort für alle Anwendungen ausdenken – der Kosename des Ehepartners oder der eigene Geburtstag. Das ist ganz schlecht – ein gut vorbereiteter Angreifer hat das möglicherweise recherchiert.

Es gibt ein paar einfache Tricks, wie man sich auch eine Vielzahl von Passwörtern erstellen und merken kann. Zuerst muss man wissen, wie solch ein Passwort aufgebaut sein sollte.
Punkt 1: Es sollte wenn möglich mindestens acht Stellen haben.
Punkt 2: Es sollte möglichst Buchstaben in Groß- und Kleinschreibung, Zahlen und Sonderzeichen wie Komma oder Raute beinhalten.

Zur Erstellung eines Passworts kann man mit Eselsbrücken arbeiten. Wenn man einen bestimmten Satz als Grundlage nimmt und daraus die Anfangsbuchstaben und Satzzeichen nimmt hat man schon einen ganz brauchbaren Ansatz. „Schau mir in die Augen, Kleines!“ Wird zu „SmidA,K!“ Noch kryptischer wird es, wenn man die Buchstaben seines Ursprungssatzes weiter verfremdet: „i“ wird zu „1“, „K“ zu „#“ , „S“ zu „2“ und so weiter: So bekommt man „2m1dAn#!“ Soll das für ebay gelten, kann man den Begriff einfach anhängen: „2m1dAn#!ebay“.

Ein Passwort, das mitgelesen oder mitgehört werden kann, ist nichts mehr wert. Wer in Anwesenheit anderer Personen sein Passwort eingeben muss, sollte das unauffällig und schnell tun können. Ein wenig Übung beim Eingeben ist von Nutzen. Auch leises Murmeln sollte in Gegenwart anderer Menschen vermieden werden. Viele Accounts wurden schon durch mehr oder weniger zufällige Mithörer gehackt.