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Fehlalarm von Malware kostet viel Geld

Wenn sich das Anti-Virus-Programme mit einer Warnmeldung ins Bewusstsein drängt, bekommt wohl jeder Beklemmungen, Panikattacken oder Schweißausbrüche. Es folgt entweder der Drang, sofort aktiv zu werden – oder man zieht den Stecker und sucht einen Fachmann. Wie auch immer, es kostet Zeit und Geld, viel Zeit und viel Geld.

Das Ponemon Institute in Michigan hat 600 IT- und IT-Security Experten von amerikanischen Firmen befragt, wie oft es bei ihnen Malware-Alarme gab. Es waren unglaubliche 17000 – in einer einzigen Woche. Aber: es waren nicht nur wichtige Warnmeldungen, es gab auch eine große Zahl an Fehlalarmen. In Zahlen sieht das so aus, dass nur 19 Prozent aller Malware-Meldungen verlässlich waren. Das bedeutet, dass in 81 von hundert Alarmfällen Geld und Zeit verschwendet wird. Genauer gesagt sind es pro Jahr gut eine Million Euro oder 21000 Arbeitsstunden.

Bildquelle: geralt / pixabay