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Google auf Shoppingtour

dropcamDie Firma Nest Labs – im Januar von Google gekauft – übernimmt Dropcam, einen Hersteller von Überwachungskameras. Preis: 555 Millionen $. Macht sich jemand Sorgen um den Datenschutz? Google beruhigt die Gemüter, die Daten bleiben auf den eigenen Servern und gehen nicht nach Außen.

Die Überwachungskameras sind beliebt bei Hauseigentümern, lassen sich doch so via Tablett oder Smartphone immer und von überall kontrollieren, ob Kinder oder Haustiere brav sind, die Nachbarn kein Unwesen treiben oder böse Buben das Tafelsilber klauen. Möglich wird das ganze durch Cloud-Technologie, die auch eine Speicherung der Aufnahmen möglich macht.

Matt Rogers, Mitgründer und Entwicklungsleiter bei Nest beteuert, dass wie für Nest auch für Dropcam die Datenschutzrichtlinien von Nest gelten würden. Ohne Zustimmung der Kunden würden keine Daten mit anderen – auch nicht mit Google – geteilt.

Verständlich ist, dass Google, nachdem von außerhalb des Hauses inzwischen eine Unmenge an Daten verarbeitet werden können, mehr und mehr nach innen, in die Häuser, schauen will. Der Markt für  „intelligenter Häuser“ ist ein boomender. In diesen Heimstätten sollen möglichst viele Haushaltsgeräte vernetzt sein und miteinander kommunizieren können, aber auch von den Bewohnern über Smartphones oder Tablets bedient werden. Da ist es nicht unangenehm, wenn auch Kameras mit dabei sind, die ebenfalls über mobile Endgeräte gesteuert werden können.

Big Brother lässt grüßen …

Bildquelle: Dropcam.com