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IBM Z: Bekämpfung von Datenlecks durch verschlüsselte Transaktionen

Anstieg von Datenlecks

Mit den jüngsten Kundendatenverletzungen bei Equifax und Target Corporation im Jahr 2013 kann man annehmen, dass Cyber-Attacken auf sensible und vertrauliche Daten mittlerweile ein recht gängiges Ereignis für große Konzerne sind. Allerdings hat IBM vor kurzem ein neues Mainframe-Datenverschlüsselungssystem namens IBM Z auf den Markt gebracht. Eine von IBM durchgeführte Forschung zeigt, dass fast neun Milliarden digitale Datensätze seit 2013 kompromittiert und nur 4 Prozent dieser Daten verschlüsselt wurden, was bedeutet, dass die restlichen 96 Prozent unverschlüsselt in das Dark Net zum kriminellen Verkauf gelangten. Ein Bericht, der im April 2017 von der Forschungsfirma Juniper Research veröffentlicht wurde, zeigt, dass kriminelle Datenlecks bis zum Jahr 2022 Unternehmen insgesamt 8 Milliarden Dollar kosten könnten.

Die Verschlüsselung von Daten kann teuer sein, aber diese Kosten und die Datensicherheit sind nicht vergleichbar, wenn die Daten hochsensible Informationen enthalten. Die Investition in die Datenverschlüsselung ist genau das, was IBM jetzt tut.

Was genau macht IBM Z?

  • Verarbeitet mehr als 12 Milliarden verschlüsselte Transaktionen pro Tag.
  • Verschlüsselt Daten mit einer öffentlichen 256-Bit-AES-Verschlüsselung – das gleiche Protokoll, das bei einer SSL- und TSL-Web-Verschlüsselung verwendet wird.
  • Ist in der Lage, bis zu 13 Gigabyte Daten pro Sekunde pro Chip zu verschlüsseln, wobei etwa 24 Chips pro Mainframe verwendet werden.
  • Hält die Daten jederzeit verschlüsselt, wenn sie nicht aktiv bearbeitet werden.

Compliance Automation

Mit IBM Z kommt jetzt die Möglichkeit, die Compliance zu automatisieren. Der Mainframe wird es Unternehmen ermöglichen, neue Datenschutzgesetze einzuhalten, wie z.B. die Europäische Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union (GDPR) und der für die Finanzdienstleistungsbranche spezifische Federal Financial Institutions Examination Council (FFIEC) in den USA. IBM Z unterstützt 87 Prozent aller Kreditkarten-Transaktionen, die jährlich fast 8 Milliarden US-Dollar umfassen.

Geschäftsfortführung

Einer der Grundbausteine des Konzepts von IBM Z ist seine Ausrichtung an die Geschäftsfortführung / business resiliency. Dazu gehören datengesteuerte Risiken wie Viren, Risikoausfälle und Netzwerkprobleme, geschäftsorientierte Risiken wie Audits und Regierungsvorschriften und ereignisgesteuerte Risiken wie natürliche oder menschgeschaffene Katastrophen. IBM Z hat sich dahingehend so positioniert, um genau bei diesen Problemen zu helfen.

Während die Investition in die Datenverschlüsselung zwar kostspielig sein könnte, ist es für große Unternehmen wichtig, die Technologie bei der Durchführung von Transaktionen mit sensiblen Daten zu berücksichtigen und sie bei einem möglichen Datenleck der eventuell kommen könnte, einzusetzen.

Bildquelle: https://www.extremetech.com/computing/252523-ibms-new-z-mainframe-can-encrypt-data-time