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Was ist eigentlich das „Industrial Internet of Things“?

Das Industrial Internet of Things (IIoT) ist der Teil des Internet of Things (IoT), bei dem es sich um intelligente kommunizierende Maschinen und Geräte als auch vernetzte Sensoren im (Fertigungs-) Unternehmen handelt. Durch eine bessere Nutzung von Sensordaten wird die Machine-to-Machine (M2M) Kommunikation, die Lernfähigkeit von Maschinen und die Automatisierungstechnik erweitert. Die Philosophie, die hinter IIoT steckt, geht davon aus, dass intelligente Maschinen besser als Menschen in der Lage sind, Daten präzise zu erfassen und zu übermitteln. Die Informationen, die Sensoren und intelligente Maschinen erzeugen, können analysiert werden, um beispielsweise Ineffizienzen und Probleme früh zu erkennen, wodurch Zeit und Geld gespart werden kann.

Besonders in Herstellungsbetrieben hat IIoT ein großes Potenzial bei der Qualitätskontrolle, der nachhaltigen und umweltfreundlichen Produktion, der Rückverfolgbarkeit und allgemeinen Effizienz der Versorgungskette.

Hauptanliegen der IIoT ist, die Kompatibilität zwischen den Produktionssystemen zu verbessern und die Infrastruktur für große Datenmengen und deren Auswertung bereit zu stellen und dadurch Produktivitätssteigerungen zu erzielen.

IIoT ist einer der Stützpfeiler von Industrie 4.0 (was die vierte industrielle Revolution bedeuten soll), deren Ziel es unter anderem ist, die „intelligente Fabrik“ zu errichten, bei der die Produkte ihre Fertigungsinformationen in Form von RFID-Chips oder ähnlichen Datenträgern selbst mitführen.

Bei den meisten Unternehmen in Deutschland ist das „Industrial Internet of Things“ allerdings noch nicht angekommen, während beispielsweise General Electric (eigenes IoT-Ökosystem), Rolls-Royce (Engine Health Management) und Michelin (Daten aus Sensoren in Lkws) mit IIoT schon gute Erfolge verzeichnen können.

Bildquelle: geralt / pixabay