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Mit dem Smartphone in den Urlaub

Sicherheitstipps Smartphone

Unsere liebgewordenen elektronischen Helferlein wollen wir auch im Urlaub nicht missen. Ein paar Vorsichtsmaßnahmen sind dann hilfreich.

Das sollte jedem klar sein: Direkte Sonneneinstrahlung und zu viel Hitze sind nicht vorteilhaft, da der Akku, die Chips und auch das Display Schaden nehmen können. Wer sein Smartphone (oder seinen Laptop) im Auto lässt und dieses in der Sonne parkt könnte schon Probleme bekommen. Besser: nicht im Auto lassen. Im Freien möglichst abdecken (Handtuch, T-Shirt). Und wenn das Gerät doch zu heiß wird: ausschalten und abkühlen lassen.

Auch Sand und Wasser vertragen elektronische Geräte nicht gut. Schutzhüllen gibt’s im Onlinehandel, ein Gefrierbeutel (gut verschlossen oder – besser – mit Zip-Verschluss) tut´s auch.

Eine Schutzhülle, die auch das Display schützt, ist für Wanderer und Kletterer empfehlenswert.

Ganz frisch ist der Beschluss, die Roaming-Kosten zu senken. Allerdings frühestens 2016. Daher empfiehlt es sich immer noch, das Daten-Roaming auszuschalten, Sie finden die Möglichkeiten in den Einstellungen ihres Smartphones. So vermeiden Sie, dass Apps im Hintergrund eine Verbindung zu einem teuren Fremdanbieter aufbauen können.

Fragen Sie bei ihrem Telefonanbieter, ob er einen günstigen Auslandstarif zu Ihrem normalen Tarif anbietet – möglicherweise ist so etwas aber auch schon bei ihnen mit drin. Wer viel außerhalb von WLAN-Netzen unterwegs ist, sollte sich im Urlaubsland eine günstige Prepaid-Sim-Karte zulegen.

Ein externer Akku ist hilfreich, wenn Steckdosen Mangelware sind oder das Smartphone häufig zu Navigationszwecken eingesetzt wird – GPS schluckt viel Strom, kann aber ausgeschaltet werden, wenn es nicht benötigt wird. Und: Vergessen Sie das Ladegerät nicht!

Vor dem Start in den Urlaub sollten Sie ein Backup Ihrer Daten machen, das Betriebssystem und die Apps (bitte auch das Antivirenprogramm) auf den neuesten Stand bringen. Für alle Fälle wäre es nicht schlecht, nur die notwendigen Daten auf dem Smartphone mit in den Urlaub zu nehmen. Die Servicenummern Ihres Mobilfunkanbieters sollten Sie aber nicht im Telefon speichern, die notieren Sie sich am besten auf Papier (wie auch die Sperrnummern von EC- und Kreditkarte).

Ein schönes Smartphone wird gerne mal geklaut – hier und anderswo. Sollten Sie keine Möglichkeit (oder keine Lust) haben, vielleicht ein älteres Telefon mit zu nehmen (es liegt sicher noch ein günstigeres Modell in irgendeiner Schublade) – sowohl iOS als auch Android bieten bei neueren Versionen Sicherungen gegen das Zurücksetzen und Datenklau an, alternativ gibt es „Security Software“, die dem gleichen Zweck dient. Auch Ortungsprogramme (die aber freigeschaltet werden müssen) sind auf modernen Geräten vorhanden – auch beim Betriebssystem Windows Phone.

Was Sie vermeiden sollten: Onlinebanking an öffentlichen Hotspots in Flughäfen, Hotels oder Restaurants. Diese Zugänge sind häufig nur schlecht gesichert, sodass Kriminelle den Datenverkehr mitlesen könnten. Auch Onlineshopping sollten Sie hier vermeiden – aber wer will schon im Urlaub im Internet einkaufen.