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Neue Studie enthüllt: Ein Drittel aller Nutzer hatten bereits Probleme mit SSDs

Das Ergebnis einer kürzlich von Kroll Ontrack weltweit durchgeführten Studie unter Nutzern von SSD-Festplatten und -Speichern bestätigt erneut: Auch SSDs sind nicht vor Defekten oder Datenverlust gefeit. Ganz im Gegenteil – rund 30 Prozent der Befragten haben bereits technische Probleme mit ihren SSDs erlebt. Von den Betroffenen hatten dann auch fast zwei Drittel, nämlich 61 Prozent, nicht nur mit Defekten oder Ausfällen der schnellen Speicher zu kämpfen, sondern auch noch mit einem weit gravierenderen Problem: Verlust der gespeicherten Daten.

Noch deutlicher waren die Ergebnisse in Deutschland, Schweiz und Österreich: Mehr als 38 Prozent aller Befragten hatten bereits technische Probleme mit ihren SSDs erlebt und fast 43 Prozent haben dabei einen Datenverlust erdulden müssen. Besonders interessant war festzustellen, dass in drei Viertel aller Fälle die SSDs keinen besonderen Belastungen oder Anforderungen ausgesetzt waren, sondern während des ganz normalen Betriebs ausfielen.

Mehr als 80 Prozent der weltweit von Datenverlust bei SSD-Speichern betroffenen Umfrageteilnehmern waren in der Folge nicht mehr in der Lage, ihre Daten selbständig mit Bordmitteln oder Spezialwerkzeugen wiederherzustellen. Nur weniger als 20 Prozent waren bei so einem Fall erfolgreich.

Kein Wunder, werden doch die Daten bei den elektronischen Speichermedien komplexer abgelegt, als bei der eher linear angelegten Speicherstruktur traditioneller Festplatten. Aus diesem Grund sind Wiederherstellungen von SSD-Speichern auch deutlich herausfordernder. Dazu kommt, dass es bei SSD-Speichern keine Standardisierung beim Aufbau der Datenstruktur gibt, sodass jeder Hersteller seinen eigenen Aufbau implementieren kann.  Datenwiederherstellungen bei defekten SSDs können so nur mit einer Fülle von unterschiedlichen Recovery-Werkzeugen und viel Erfahrung über die unterschiedlichen eingesetzten Controller und Flash-Speicher  durchgeführt werden. Nur sehr erfahrene Datenrettungs-Ingenieure wie beispielsweise die aus den Kroll Ontrack Datenrettungslaboren rund um die Welt, die sich bereits seit den Anfängen dieser Speichertechnologie damit befassen, können gewährleisten, dass auch wirklich Daten gerettet werden und nicht durch Fehler bei der Recovery endgültig verschwinden.

SSDdrive

SSD-Festplatte: Nur noch elektronische Teile…

Insgesamt wurden bei der Umfrage rund 2000 SSD-Anwender in aller Welt zu ihren Erfahrungen mit der SSD-Technologie und dem konkreten Einsatz als Speichermedium befragt. Mehr als 75 Prozent nutzen demnach SSDs in Laptops oder mobilen Endgeräten, 60 Prozent in Desktop-PCs und 20 Prozent in Server-Umgebungen. Danach gefragt, warum SSD-Speicher in der jeweiligen Unternehmens-IT eingesetzt werden, wurden von rund 60 Prozent die höhere Leistung und Geschwindigkeit genannt. Nur 10 Prozent der Befragten nannten Zuverlässigkeit und einen geringeren Stromverbrauch als Gründe für den Einsatz von SSD gegenüber konventionellen Harddisks oder Magnetbändern als Speichermedien.

Set of solid state drives (SSD)

Mehr Informationen zu den Ergebnissen der Studie finden Sie hier:

http://www.krollontrack.de/unternehmen/pressemitteilung/63654/ssd-weit-verbreitet-aber-nicht-unfehlbar/

Weitergehende Informationen über die Möglichkeiten einer SSD-Datenrettung erhalten sie unter http://www.krollontrack.de/datenrettung/datenrettung-services/ssd-datenrettung/

Bildmaterial: Kroll Ontrack