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Notebooks und Tablets mögen keine Kälte

Kälte

Der Winter steht vor der Tür, die Temperaturen sinken und wir holen die Winterstiefel und -mäntel aus dem Schrank. Da sollten wir nicht vergessen, dass auch unsere digitalen Begleiter auf Kälte nicht gerade positiv reagieren. Im Gegenteil: Notebooks, Tablets und Co. brauchen für eine optimale Leistung gemäßigte Temperaturen – ein Blick in die Betriebsanleitung gibt darüber Aufschluss. Der Temperaturbereich, in dem die Geräte zuverlässig arbeiten, liegt normalerweise zwischen fünf und 35 Grad Celsius.

Auch die Speicherkapazität des Akkus ist von der Temperatur abhängig. Beim Aufladen im Temperaturbereich unterhalb von fünf Grad Plus ist der Ladestrom geringer als bei höheren Celsiusgraden, weswegen sich der Ladevorgang merklich verlängert. Ein mobiles Gerät, das länger im Kalten war, sollte langsam auf Zimmertemperatur aufgewärmt und dann erst der Akku aufgeladen werden.

Schnelle Temperaturwechsel sind Gift für mobile Geräte. Mit der Temperatur ändert sich die Speicherfähigkeit der Luft – je höher die Temperatur, desto mehr Wasser kann Luft aufnehmen. Kommt ein elektronisches Gerät, das längere Zeit im Kalten lagerte, in einen warmen Raum, kondensiert möglicherweise Wasser an den kalten Oberflächen – Brillenträger kennen den Effekt. Und Elektronik verträgt Wasser nun mal nicht so gut, es kann zu Schäden an der Festplatte und im schlimmsten Fall zu Datenverlust kommen. Notebooks sollten in einem solchen Fall nicht zu früh eingeschaltet werden. Lassen Sie den Geräten eine Stunde Zeit, sich zu akklimatisieren.

Während der Wintermonate sollten Kleincomputer am Besten in einer gepolsterten Tasche transportiert und aufbewahrt werden. Wenn keine Tasche vorhanden ist, können Sie Ihren elektronischen Begleiter auch in eine Decke einwickeln. Und wenn Sie gar nicht anders können und das Gerät bei klirrender Kälte im Auto lassen müssen, nehmen Sie zumindest den Akku mit ins Warme.

Bildquelle: LoggaWiggler / pixabay