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Hosted Erase bietet problemloses Löschmanagement

Datenlöschung

Nach einer gemeinsamen Studie von EMC und IBC verdoppelt sich das „Datenuniversum“ derzeit alle zwei Jahre. Bis zum Jahr 2020 soll sich dann das weltweite Datenvolumen von derzeit rund 4,4 Millionen Zettabytes auf 44 Millionen Zettabytes verzehnfachen. Dabei ist eine interessante Aussage der Studie, dass für den enormen Anstieg hauptsächlich Firmen verantwortlich sind: Sie sorgen mit bis zu 85 % für das immense Datenwachstum.. Kein Wunder, schließlich ist das Sammeln, das Verknüpfen und das Auswerten von Daten im Rahmen der Kunden- und Geschäftsbeziehungen längst zur Regel geworden – das Stichwort heißt hier „Big Data“. Dazu kommen die vielen Informationen die auch intern gesammelt, ausgewertet und gespeichert werden – und das nicht nur in der Marktforschung oder in der Personalabteilung.

Dennoch sind der Sammelwut der Firmen in fast allen westlichen Staaten gesetzliche Schranken gesetzt. So gelten beispielsweise in Deutschland das Bundesdatenschutzgesetz, in Großbritannien der Data Protection Act und mit dem Heath Insurance Portability and Accountability Act (HIPAA), dem Fair and Accurate Credit Transaction Act (FACTA) und dem Payment Card Industry Data Security Standard (PCIDSS) gleich vier gesetzliche Vorgaben zur ordnungsgemäßen Verwendung und Verarbeitung von personenbezogenen Datensätzen. Wahrscheinlich im nächsten Jahr soll dann europaweit die neue Europäische Datenschutz Grundverordnung gelten, die die Pflicht zum Einsatz von auditierbaren Verfahren zur Datenverarbeitung und eine verpflichtende Löschung von nicht mehr benötigtem Datenmaterial vorsieht. Neben diesen kommen in vielen Staaten noch andere Gesetze und rechtliche Vorschriften zum Tragen die entweder branchenspezifisch sind oder mit der jeweiligen Tätigkeit in Verbindung stehen ( z.B. Luftfahrt, Kernkraft, Rüstung sowie Rechnungswesen/Buchhaltung, Rechtsabteilung usw.). Um das ganze nochmals zu komplizieren kommen noch interne Compliance-Anforderungen und -Vorschriften zum Tragen, die ebenfalls in die Datenschutz-, -Verarbeitungs- und -Archivierungsprozesse integriert werden müssen. Für alle diese Vorhaben müssen die notwendigen Nachweise erstellt und bei Bedarf vorgelegt werden.

Dabei gilt: Je höher die Anzahl der eingesetzten Storages, Einzelrechner und anderer Speicher sowie die darauf abgelegten Dateien, desto größer ist natürlich auch der Aufwand bei vorgeschriebener Löschung und des Reportings. Besonders für kleine oder mittelständische Firmen ist dabei der Aufwand für das Löschmanagement – das ein integraler Bestandteil eines jeden Datenschutz- und Management-Prozesses ist oder sein sollte – oftmals zu hoch. Gilt es unter Umständen dafür zu sorgen, dass Nachweise für das sichere und dauerhafte Löschen nicht nur für komplette Festplatten oder Storages zu erstellen sind, sondern sogar für einzelne Dateien.

Hier kommt Hosted Erase ins Spiel: Hosted Erase ist eine leicht zu bedienende und sofort einsatzfähige Datenlöschmanagement-Lösung auf Cloud-Basis. Über die Web-Oberfläche von Hosted Erase können IT-Administratoren das gesamte Reporting, die Lizenzierung und die Analyse der Löschvorgänge bündeln und verwalten. So können über die Verwaltungseinheit alle verwendeten und noch verfügbaren Lizenzen für die weltweit führende Software zur Festplattenlöschung von Blancco, Blancco 5, und Blancco Mobile für mobile Geräte wie Handies, Smartphones oder Tablets auf einem Blick überprüft werden. Gleichzeitig werden für jede durchgeführte Löschung detaillierte und zertifizierte Reports erstellt, die bei einer internen Untersuchung oder im Fall eines Rechtsstreits gerichtsverwertbar sind. Außerdem lässt sich mit der Verwendung von Hosted Erase auch die Verrechnung der Löschungen auf Abteilungen oder Kunden bezogen viel einfacher organisieren und entlastet so die Buchhaltung, das Accounting oder das Controlling bei ihrer Arbeit.

Der wichtigste Vorteil von Hosted Erase liegt aber nicht nur in der reinen Nutzung der webbasierten Management-Konsole, sondern dass man für das Datenlösch-Management keine eigene Infrastruktur vorhalten muss. Hosted Erase wird auf Servern in Kroll Ontrack Rechenzentren bereitgestellt und unterliegt hier den besonders hohen Sicherheitsanforderungen des weltweit größten Datenrettungsdienstleisters. Im Gegensatz dazu müsste ein Kunde, der eine eigene Datenlöschmanagement-Lösung im Unternehmen implementieren wollte sowohl eine Windows Server als auch eine Microsoft SQL Datenbank Lösung aufbauen und aufeinander abstimmen. Wie auch in anderen IT-Szenarien gilt auch hier: Je größer die Infrastruktur – also je mehr Rechner vorhanden sind – desto mehr Rechenleistung und Storage wird zum Betrieb des Servers und der Datenbank benötigt. Das alles entfällt beim Einsatz von  Hosted Erase völlig und zudem kann man sicher sein, dass Kroll Ontrack einen sicheren und problemlosen Rund-um-die-Uhr-Zugang zur Verfügung stellt. So können nicht nur kleine und mittlere Firmen ihre Löschungen, wann immer sie diese benötigen, durchführen, sondern auch IT-Dienstleister können Löschungen für ihre (Klein-) Kunden anbieten, ohne Angst haben zu müssen, dass ihre eigene Soft- und Hardware-Infrastruktur ausfällt oder Probleme macht.

Hosted Erase wird sowohl von Kroll Ontrack direkt als auch über ausgewählte Partner vertrieben und beinhaltet je nach Bedarf zwischen 25 und 500 Lösch-Paketlizenzen von Blancco 5 oder Blancco Mobile. Diese können dann jederzeit um weitere Löschlizenzen erweitert werden. Mehr Informationen zu Hosted Erase findet sich hier: http://www.krollontrack.de/produkte/daten-loeschen/hosted-erase/

Bildquelle: Kroll Ontrack