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Post an die Cloud

Post an die Cloud

Ein wenig anachronistisch mutet die Meldung an: In Zukunft kann man – neben dem Internet – auch die Post benutzen, um Daten in der Google-Cloud zu speichern. Speichermedien wie USB-Sticks, Festplatten oder andere Speichermedien können über den Paketversand an Partner von Google geschickt werden, die die Daten in die Cloud laden – so bekommt man einen Cloud-Anschluss auch ohne Internet.

In den USA ist der Service schon verfügbar, Partner in Europa will Google in Kürze präsentieren. Google stellt interessierten Nutzern auf dieser Seite die entsprechenden Kontakte zur Verfügung.

Es macht häufig Sinn, auf die gute alte Post zurückzugreifen. Viele Gewerbetreibende (und nicht nur diese) haben zwar vom schnellen Internet schon gehört, gespürt haben sie noch nichts davon, wenn sie sich noch mit den alten Kupferkabeln und DSL-Anschlüssen ins Netz einklinken. Mit dieser Technik muss man sich mit Datenraten begnügen die im Download 10 Mbit pro Sekunde aufweisen, im Upload gar nur maximal ein Mbit pro Sekunde. Um ein Terrabyte Daten in die Cloud hochzuladen würden bei dieser Geschwindigkeit 100 Tage vergehen – solange niemand anderer im Unternehmen das Internet benutzt, dann dauert es natürlich noch länger. Und da ist die Post dann doch etwas schneller.

Neu ist die Idee übrigens nicht. So bietet beispielsweise Strato Kunden mit langsamem Internetzugang oder hohen Sicherheitsanforderungen schon seit einiger Zeit die Möglichkeit, auf Speichermedien gesicherte Daten per Post einzuschicken.

Bildquelle: Settergren / pixabay