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Private Hotspots bringen Probleme mit sich

Für viele Firmen ist BYOD (bring your own device – bring´ Dein eigenes elektronisches Arbeitsgerät mit in die Firma) ein wichtiges Thema, da die Problematik der Sicherheit von Unternehmensdaten auf privaten Arbeitsgeräten nicht unterschätzt werden darf. Nun kommt der nächste Trend: BYON (bring your own network).

Jedes Smartphone kann einen WLAN-Hotspot öffnen (Tethering), über den man in soziale Netzwerke gelangen oder noch kurz den bevorzugten Online-Shop besuchen kann. Es gibt auch kleine mobile Wlan-Router (MiFi), über die man eine Verbindung aufbauen kann. Das ist sehr praktisch, wenn der Firmenadministrator den Zugriff auf potentiell unsichere Websites gesperrt hat und man sie dennoch besuchen will.

Wer aber mit seinem Smartphone oder Tablet-PC ein eigenes Mini-Netzwerk benutzt und gleichzeitig im Firmennetzwerk angemeldet ist hebelt womöglich die Sicherheitssperren der Firma aus. Die Daten, die über das eigene Gerät fließen können Angriffen von außen gegenüber zugänglich sein und mit Malware, Trojanern oder Viren verseucht werden. Wenn diese Daten dann wieder auf dem Firmenserver gespeichert werden kann es zu bösen Infektionen kommen.

IT-Administratoren sind gut beraten, wenn Sie für die Angestellten neben dem Firmennetzwerk noch ein zweites sicheres Netzwerk bereitstellen, über das diese mit ihren privaten Geräten Kontakt zum Internet aufbauen können. Dass Angestellte während der Arbeitszeit privat im Netz surfen lässt sich kaum vermeiden. Und die Gefahren, die von privaten Mini-Netzwerken ausgehen, sind so groß, dass über Lösungen nachgedacht werden muss. Ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) bietet hierfür ein gutes Maß an Sicherheit.