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RIP Windows XP

Am 8. April 2014 endet eine Ära: das „beste, meistverkaufte und meistgehackte“ PC-Betriebssystem Windows XP (für eXPerience – Erlebnis) wird von Microsoft nicht mehr unterstützt, es werden keine (Sicherheits-)Updates und Patches mehr zur Verfügung gestellt.

Wie oft der Nachfolger von Windows 2000, der im Oktober 2001 auf den Markt kam, auf PCs installiert wurde, ist kaum abzuschätzen. Zu den regulär verkauften Software-Datenträgern und den auf PCs bereits vorinstallierten Systemen kommen eine ungeheure Menge an Raubkopien und gecrackten Programmen.

Laut Kaspersky Lab benutzen zurzeit noch 18% aller Kunden des durch seine Virenscanner bekannten russischen Softwareunternehmes das Oldie-OS. Wenn nun keine Sicherheitsupdates mehr ausgeliefert werden, wird die Situation wohl bald kritisch – XP war von Anfang an nicht sonderlich sicher und eine Menge von Cyberkriminellen wird viel Zeit darauf verwenden, die sich auftuenden Sicherheitslücken weidlich auszunutzen. Darüber hinaus stellen auch andere Softwarehersteller denn Support für ihre mit XP nutzbaren Programme ein. Das hat zur Folge, dass auch über die sich dort möglicherweise öffnenden Sicherheitlecks der PC angreifbar wird.

Wer noch mit XP arbeitet sollte sich besser auf ein anderes Betriebssystem einstellen. Windows 7 wäre empfehlenswert, ein ausgereiftes Programm, das kaum mehr unter Ausfällen wie dem berüchtigten „Blue Screen“ leidet. Und für die wichtigsten Anwendungen, die nur unter XP laufen, kann unter Win 7 mit dem XP-Modus eine virtuelle Maschine gestartet werden, in der diese Programme lauffähig sind.

Ein letzter Tipp: wählen Sie die 64-Bit Version (wenn Ihr PC dies zulässt), die größere Mengen an Speicher effizient verwalten kann als ein 32-Bit-System und so Programme besser gleichzeitig ausführen kann.

Tschüß Windows XP – weiterlesen