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Sich nur allein auf ein Backup verlassen, reicht auch heute noch nicht aus…

Anlässlich des World Backup Day 2015 haben wir unsere Kunden zum dritten mal nach Ihrer Backup Praxis befragt. Wir waren sehr gespannt ob sich die Ergebnisse in diesem Jahr von den vorherigen unterscheiden und Backups sicherer geworden sind. Aber es hat sich auch in diesem Jahr bestätigt, dass Backups allein kaum für die Sicherheit von Unternehmensdaten ausreichen. Wichtig ist vielmehr, dass Backups in eine umfassende Sicherheitsstrategie mit entsprechenden Richtlinien eingebettet sind, denn sonst, so zeigt es die Praxis, kann es trotzdem zu Datenverlusten kommen.

Unsere aktuelle Umfrage aus dem Februar 2015 unter rund 850 Kunden in der ganzen Welt, zeigt deutlich, dass fast Dreiviertel aller Befragten über ein Backup verfügten und ihre Daten täglich oder mindestens wöchentlich sicherten. Trotz der Sicherungen waren Zweidrittel von einem Datenverlust betroffen. Die Gründe für einen Datenverlust trotz vorhandenem Backup sind vielfältig: Bei 21 Prozent der Betroffenen war die Datensicherung – also das Backup – defekt oder das von Datenverlust betroffene Gerät war überhaupt nicht in den Backup-Plan integriert. Bei einem Fünftel der Fälle – insgesamt 19 Prozent – war das Backup nicht aktuell genug. Die verlorenen Daten konnten also auf diesem Wege nicht wieder hergestellt werden.

Das deckt sich mit den Ergebnissen aus den Antworten der beiden Vorjahren, 2014 und 2013, wo ebenfalls 59 beziehungsweise 60 Prozent der von Datenverlust Betroffenen zwar über Backups verfügten, aber trotzdem die Dienste von Kroll Ontrack in Anspruch nehmen mussten.

Da sich dieses Ergebnis gegenüber 2014 nicht wesentlich verändert hat und anlässlich des diesjährigen weltweiten World Backup Days empfehlen wir daher sich nicht nur allein auf Backups der Daten zu verlassen, sondern

  • Backups – besonders im geschäftlichen Unternehmensumfeld – stets in eine Datensicherheitsstrategie einzubetten,
  • Backups regelmäßig auf Funktionsfähigkeit und Fehler hin zu prüfen,
  • die eingesetzte Backup-Lösung muss zum festgelegten Zeitpunkt laufen,
  • alle Geräte und Medien müssen durch die eingesetzten Backup-Lösungen und den Sicherungsplan abgedeckt sein und
  • schließlich sollten in den Datensicherungsplan und den Richtlinien auch das Verhalten bei Störungen und der Einsatz eines erfahrenen Datenrettungspartners festgelegt werden.

Mit diesen Maßnahmenpaket können zwar Datenverluste nicht gänzlich ausgeschlossen werden, denn physikalische Defekte können bei den am häufigsten genutzten Datenträger, der Festplatte, immer wieder vorkommen, aber wenigstens können dadurch bislang unentdeckte Fehlerquellen im Sicherungssystem vermieden werden.

Weitere Details zu den Ergebnissen der Studie findet sich auch bei Kroll Ontrack unter

http://www.krollontrack.de/unternehmen/pressemitteilung/world-backup-day2015/

Detailergebnisse finden sich in der Infografik unter:

http://www.krollontrack.de/cms/images/worldbackupday/index.html.

Mehr Informationen zum World Backup Day erhält man unter http://www.worldbackupday.com/de/

Bildquelle: Kroll Ontrack