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Sichere Datenlöschung vor der Weitergabe gebrauchter Geräte

Die immer größere Nachfrage nach den neusten und besten Kommunikationsgeräten führt zu einem Boom im Recyclinggeschäft. Auch gemeinnützige Organisationen profitieren von der großen Zahl an Altgeräten, die für die Wiederverwendung in Entwicklungsländern gespendet werden. Jedoch ist dieser Anstieg von Ausgaben für neue Technologien nicht allein auf Privatleute zurückzuführen.

Großkonzerne, beispielsweise Handyanbieter, machen es einfacher und reizvoller als je zuvor, ein altes Gerät gegen eine elegantere, verbesserte Version auszutauschen und obendrein noch attraktivere Vertragskonditionen zu erhalten.

Laut der Analysefirma TechNavio wird die Zahl der recycelten Mobiltelefone bis Ende 2015 um 19% ansteigen. Computer-Recycling wird ein ähnliches Wachstum verzeichnen. Die Wohltätigkeitsorganisation Computer Aid bereitet monatlich mehr als 3000 gespendete PCs and Laptops auf. Hinzu kommt ein nie dagewesener Boom von iPads und Tablets. Das Ergebnis ist eine Unmenge an Elektrogeräten, die unentgeltlich abgegeben werden.

Aber wie viele Recyclingfirmen oder Wohltätigkeitsgesellschaften entfernen eigentlich die Daten von den recycelten Geräten? Haben sie überhaupt das Know-how, dies selbst zu tun? Weder der Klick auf „Löschen“ noch das Herausnehmen der SIM-Karte entfernt Informationen, die Telefone oder Computer enthalten, dauerhaft. Die Organisationen sind sich darüber bewusst, dass die Glaubwürdigkeit davon abhängt, sich zu vergewissern, dass jedes gespendete Gerät nicht nur auf seine Funktionsfähigkeit geprüft, sondern auch komplett gelöscht wurde. Dazu sollte professionelle Software herangezogen werden – wie beispielsweise die Eraser Software von Kroll Ontrack – so dass die Daten jedes abgegebenen PCs vor der Weitergabe komplett und dauerhaft vernichtet werden. Eine sichere Festplattenlöschung garantiert einer Spendenorganisation, dass keine Daten unwissentlich an einen neuen Besitzer weitergegeben werden. Ebenfalls kann die Empfängerorganisation so beruhigt sein, dass der PC nicht einfach nur recycelt, sondern komplett aufbereitet wurde.

Doch leider gibt es viele, die sich nicht die Zeit dafür nehmen oder gar nicht wissen, wie man Daten dauerhaft löscht. Wieder andere entfernen die Daten ganz bewusst nicht, um sie an kriminelle Banden im Ausland zu verkaufen, die damit wiederum Betrug und andere Verbrechen begehen. Um Sicherheitslücken zu vermeiden, müssen Spender sich informieren, welche Recycling-Organisationen eine Richtlinie der vollständigen Datenvernichtung umsetzen. Wenn Sie trotzdem noch unsicher sind, können Sie selbst ein Datenlöschprogramm kaufen und dieses anwenden, bevor Sie Ihr Gerät recyceln. Es handelt sich hierbei um eine kleine anfängliche Investition, die Sie vor Betrug schützt und Ihnen die Sorge nimmt, dass Ihre sensiblen Daten in die falschen Hände geraten. Und es bedeutet außerdem, dass Sie einen kleinen, ganz persönlichen Beitrag zum Umweltschutz leisten können.