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Sommer – und schon stöhnen wieder alle …

Verbranntes Laptop

Es gibt sie: Menschen, die mit ihrem Laptop Schwimmen gehen. Aber nicht nur ersäufen kann man seinen elektronischen Rechenknecht, viel wahrscheinlicher ist ein Hitzschlag. Und der kann theoretisch schon bei moderaten Temperaturen eintreten – manche Geräte von Apple zum Beispiel sind nur bis 35 Grad zugelassen (und schalten sich bei höheren Temperaturen vorsichtshalber schon mal ab). Normalerweise geben unsere geliebten Helferlein aber nicht so schnell auf, wenngleich normale Festplatten auf eine Temperatur von 20 Grad Celsius ausgelegt sind. Höhere Temperaturen verkürzen die Lebensdauer erheblich und Akkus altern schneller, da die elektrochemischen Prozesse im Inneren mit höherer Geschwindigkeit ablaufen. Auch Displays und Prozessoren mögen die hohen Temperaturen nicht, die auftreten können, wenn Geräte in der prallen Sonne liegen. Daher sollten Sie sensible Geräte immer in den Schatten legen oder mit einem Handtuch abdecken. Und möglichst ausschalten.

Auch im in der Sonne geparkten Auto kann es Probleme geben – im Innenraum wird es schon mal über 60 Grad heiß, angeblich wurden auch schon über 80 Grad gemessen. Und da die Schreib-Leseköpfe von Festplatten im Nanometerbereich arbeiten kann schon eine minimale Hitzeausdehnung vom Material zu einem Headcrash führen. SSDs sind da bauartbedingt weniger empfindlich. Es ist besser, wenn Sie Ihren elektronischen Begleiter im Kofferraum verstauen – die Herstellergarantie deckt normalerweise keine Hitzeschäden ab.