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SSD – wohin geht der Trend?

Die schnellen SSD-Speicher haben inzwischen auch in Unternehmensnetzwerken Einzug gehalten. Sie werden vor allem in solchen Bereichen eingesetzt, in denen es auf schnelle Zugriffszeiten ankommt – bei statischen Inhalten oder für Betriebssysteme. Wo die Stabilität der Schreibvorgänge  wichtiger ist – beispielsweise bei Datenbank-Systemen mit häufig wechselnden Artikeln – ist immer noch die klassische HDD-Festplatte die erste Wahl.

Eine Umfrage unter Unternehmen aus der DACH-Region hat gezeigt, dass SSDs bei Servern, SAN- oder NAS-Systemen bisher noch äußerst selten verwendet werden. Am häufigsten findet man sie im Mobile Computing – bei Laptops und ähnlichen Geräten. Allerdings werden die Flash-basierten Laufwerke bei Desktop-Arbeitsplätzen fast genauso oft eingesetzt.

SSDs für den Unternehmenseinsatz sind noch vergleichsweise teuer, was kleinere Unternehmen davon abhält, für kritische Unternehmensdaten SSD-Laufwerke zu verwenden. Allerdings ist die Technologie von SSDs noch sehr jung im Vergleich zur klassischen magnetischen Festplatte. Es ist aber sicher, dass – wie bei HDDs – die Laufwerke in professioneller Qualität im Laufe der Zeit sehr viel günstiger werden und  in Zukunft auch im Unternehmensumfeld vermehrt eingesetzt werden.

Positiver Nebeneffekt: je mehr die Verbreitung von SSDs in Unternehmen zunimmt, desto höher wird auch die Qualität der Laufwerke für den privaten Markt. Diese Entwicklung konnte man bei den magnetischen Festplatten beobachten und auch beim Solid-State-Drive setzt sie langsam ein.