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EasyRecovery Demo als Gratis-Analyse-Werkzeug (I)

Die Mitarbeiter im  Kroll Ontrack Kundenservice erleben es jeden Tag: Viele Computernutzer rufen an und benötigen nach einem unerwarteten Datenverlust dringend Rat. Im Gespräch kommt schnell heraus, dass die professionelle Hilfe der Datenrettungsspezialisten oft gar nicht nötig ist. Denn wenn die Festplatte oder der USB-Stick nicht physisch defekt ist und noch auf die originale Dateistruktur des Anwenders zugegriffen werden kann, lassen sich versehentlich gelöschte Daten und die Inhalte von formatierten Festplatten oder Partitionen einfach per Software wiederherstellen. Wichtig ist nur, dass man sofort nach einem Datenverlust die Ruhe behält und nicht mehr mit dem betroffenen Datenträger arbeitet.

Ob sich eine Datenrettung mit einer der drei verschiedenen Kroll Ontrack EasyRecovery VersionenHome, Professional oder Enterprise – überhaupt lohnt, kann man bereits durch den Einsatz der kostenlosen Demoversionen von Professional und Enterprise erfahren!

Die auf der Website von Kroll Ontrack angebotenen zwei Softwarepakete bieten bereits als Demo umfangreiche Analyse- und Diagnosewerkzeuge, mit denen man schnell und einfach herausfinden kann, ob eine Wiederherstellung überhaupt möglich ist und welche Dateien oder Ordner sich retten lassen.

Im Fall eines Datenverlusts mit einem vorhandenen Zugriff auf eine Festplatte geht man wie folgt vor:

  1. Festplatte ausbauen und in einem anderen Rechner einbauen oder mittels einer Kabelverbindung an den SATA-, IDE- oder SCSI-Port anschließen. (Achtung: Bei einer Kabellösung besteht die Gefahr eines Kurzschlusses, der die elektronischen Teile der Festplatte beschädigen kann.)
  2. Prüfen, ob die Festplatte unter dem Windows- oder Mac-Dateisystem erkannt wird.
  3. Passende Kroll Ontrack EasyRecovery Version  – Professional und Enterprise – herunterladen und installieren.
  4. Vor dem ersten Anwenden der Software die Schaltfläche „Optionen“ auswählen und unter „Allgemein“→ „Anzeige-Optionen“ den „Expertenmodus aktivieren“. (Dadurch werden nach einem Neustart die Dateimenü-Auswahl und weitere Funktionen aktiviert.)

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Auch externe Festplatten, USB-Sticks oder (Micro-) SD-Karten sind keine Herausforderung: Sie können beispielsweise einfach in einen freien USB-Port oder Kartenleser gesteckt und durch das Windows- oder Apple-System angesprochen werden.

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Nachdem EasyRecovery gestartet und das passende Medium sowie die richtige Partition ausgewählt wurde, geht es nun zur Datenanalyse. Da EasyRecovery standardmäßig davon ausgeht, dass jeder Anwender ein konkretes Problem lösen will – also z.B. das Löschen von Daten oder Formatieren eines Datenträgers rückgängig zu machen – werden die Informationen über rettbare Daten oder den Platteninhalt während der Echtzeit-Analyse ermittelt.

Trotzdem macht es Sinn sich zunächst die wichtigsten Informationen über den Datenträger anzeigen zu lassen. Diese Funktion findet sich im Dateimenü unter dem Reiter „Extras“.

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Hier werden die wichtigsten Informationen über den Datenträger in Tabellenform aufgelistet: Neben den Angaben zum Datenträger-, Partitions- und Datensystemtyp werden auch die physikalischen sowie die durch das Dateisystem zugewiesenen Blöcke und Blockgrößen angezeigt. Darüber hinaus werden auch Informationen zum Status der integrierten Zähler (z.B. für die Fehler oder die Einträge im Manager für defekte Blöcke und andere) und weitere detaillierte Merkmale der Partition angeboten.

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