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Trend zu Software-defined Storage

Software-defined Storage

Obwohl das Internet der Dinge noch recht jung ist, ist die Problematik, die mit der Speicherung der anfallenden Daten entsteht, nicht zu übersehen. Das weltweit produzierte Datenvolumen wächst exponentiell an, 50000 Exabyte sollen es im Jahr 2020 werden. Der größte Teil davon wird durch Milliarden neuer, dauerhaft mit dem Internet verbundener Geräte erzeugt werden. Und all diese Daten müssen gespeichert und verwaltet werden.

Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass ein Großteil aller Daten in Zukunft in der Cloud gespeichert werden. Dazu sind Systeme notwendig, die nicht nur einfach zu verwalten sondern auch flexibel und in hohem Maße skalierbar sind. Auch bei gigantischen Datenmengen verlangen anspruchsvolle Kunden bei Bedarf den sofortigen Zugriff auf ihre Daten. So wird es nicht nur nötig sein, Daten preisgünstig speichern zu können, es muss auch die Leistung des Storage-Systems stimmen – eine echte Herausforderung für Hosting-Unternehmen, die ihre derzeitige Infrastruktur überdenken müssen.

Die Lösung der Probleme soll im Software-definiertem Rechenzentrum (Software-Defined Data Center – SDDC) liegen. Dabei werden Server-, Netzwerk- und Speicherebene auf ein einheitliches Softwareniveau gehoben, alle Steuerungsfunktionen von der Hardware losgelöst und in eine zentrale Softwarelösung ausgelagert. Die Hardware ist dann ausschließlich für die Verarbeitung der Daten zuständig.

Auf Serverebene existieren heute schon passende Lösungen, beim komplexeren Software-Defined Networking ist man noch nicht ganz so weit. Die Technologie, die die alten, unflexiblen und dadurch kostspieligen Legacy-Storage-Lösungen ablösen soll, ist inzwischen ebenfalls vorhanden. Software-Defined Storage wird auf Industriestandards entsprechender Hardware implementiert, teure proprietäre Modelle werden nicht mehr nötig sein. Der Preis für Software-Defined Storage soll geschätzte 50 bis 80 Prozent unter dem für proprietäre Modelle liegen.

Mehr Informationen über Software-defined Storage: www.techchannel.de

Bildquelle: geralt / pixabay