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Tresor für Daten im Smartphone

Datensicherung

Mit dem eigenen Smartphone oder Tablett setzt sich ein Großteil der Benutzer intensiv auseinander. Jede Menge Apps oder Zusatzprogramme wird installiert, die soziale Webwelt ist integriert – und Spiele dürfen auch nicht fehlen. Ein solchermaßen gepimpter elektronischer Alleskönner müsste doch auch im Job gute Dienste leisten, denkt da manch einer. Allerdings tauchen dadurch Sicherheitsrisiken auf, die IT-Entscheidern Kopfschmerzen bereiten – die Absicherung der mobilen Geräte wird immer wichtiger. Aber nur eine geringe Zahl von Unternehmen hat eine Richtlinie aufgestellt, die die Nutzung von privaten Geräten regelt.

Dass Smartphones als Gefahrenquelle nicht unterschätzt werden dürfte inzwischen allgemein bekannt sein. Nach kompetenten Schätzungen sind weltweit über 15 Millionen Mobilgeräte mit Schadsoftware infiziert. Anfang des Jahres wurden vom Essener TÜViT bei drei populären Apps Sicherheits- und Datenschutzverstöße entdeckt. Fast zeitgleich meldete ein bekannter Hersteller von Antivirensoftware, dass viele WLAN-Hotspots nur unzureichend verschlüsselt sind. Dort kann sich ein versierter Hacker einklinken und sämtliche Aktivitäten mitschneiden.

Solche Meldungen schrecken zunehmend die IT-Verantwortlichen auf. Sicherheit von Mobilgeräten wird zur Top-Priorität erhoben, da der Wunsch der Mitarbeiter, eigene mobile Geräte in der Firma zu nutzen, nur zu verständlich ist. Allerdings berichten etliche IT-Entscheider, dass es in ihren Unternehmen schon Sicherheitsvergehen durch die Benutzung privater Geräte gegeben habe.

Inzwischen gibt es Firmen, die Lösungen anbieten, um berufliche und private Inhalte zu trennen. Dazu werden beispielsweise Firmenanwendungen in einer separaten App ausgelagert – quasi in einen elektronischen Tresor – worauf andere Apps keinen Zugriff haben. Daten liegen in diesem „Tresor“ nur verschlüsselt vor. Mit dieser Trennung von beruflichen und privaten Anwendungen wäre ein großer Schritt in Sachen Datensicherheit getan.

Bildquelle: PIX1861 / pixabay