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Unabsichtliches Löschen von E-Mails Hauptgrund für Recovery-Anfragen in Firmen

Entgegen aller Erwartungen zeigt eine neue Studie von Kroll Ontrack, dass nicht Hardwareausfälle oder –defekte die Hauptgründe für Wiederherstellungsanfragen bei IT-Abteilungen in Unternehmen sind, sondern meistens das unabsichtliche Löschen von E-Mails. Die Studie unter rund 200 weltweiten PowerControls-Anwendern zeigt, dass sowohl in Deutschland als auch weltweit hauptsächlich selbst gelöschte E-Mails durch die Mitarbeiter der häufigste Grund für Wiederherstellungsanfragen an die IT-Abteilungen ist.

Gefragt nach den drei Top-Favoriten bei den Wiederherstellungsanfragen nennen die IT-Administratoren mit einer überwältigenden Mehrheit von mehr als 94%, das Wiederherstellen von gelöschten Postfächern oder ausgewählten Nachrichten aus dem Exchange-Server danch folgt mit fast 53% die Daten-Konsolidierung von älteren auf neuere Anwendungen um Legacy-Server abzuschaffen. Den dritten Platz mit rund 48% aller Nennungen erhält das Wiederherstellen von SharePoint Elementen, Listen, Bibliotheken und Ordnern.

Bei den Gründen für die benötigte Wiederherstellung von E-Mails ist das versehentliche Löschen durch die Computernutzer mit 58 % deutlicher Spitzenreiter. Zweithäufigster genannter Grund und damit deutlich abgeschlagen, sind verlorene Daten in E-Mails mit rund 17 Prozent und die Disaster Recovery, also verlorene E-Mails infolge eines Datencrashs beim Anwender, mit 16 Prozent.

Neben E-Mails gibt es noch weitere Gründe für Wiederherstellungsanfragen: So waren die Datenkonsolidierung von älteren Exchange oder SharePoint Installationen auf die aktuelle Version mit rund 17 % zweithäufigster Grund für eine Wiederherstellung, gefolgt von Anfragen zur Wiederherstellung von älteren auf neuere Applikationen, mit dem Ziel ältere Legacy-Server außer Dienst zu stellen.

Ein weiteres interessantes Ergebnis der Studie war, dass von den befragten PowerControls-Anwendern mehr als die Hälfte angaben, dass sie PowerControls als besonders effektive Ergänzung zu den vorhandenen Backup- und Archivwerkzeugen im Unternehmen nutzen, da es granulare Wiederherstellungsfunktionen bietet. Dabei nutzen die Administratoren zuvor zu fast 55 % herkömmliche Methoden, indem sie entweder einen Voll-Backup oder einen Brick-Level-Backup durchzuführen, um so zu den benötigten Daten zu gelangen. Dabei ist die Verteilung der genutzten Backup- und Archivlösungen über alle gängigen Hersteller nahezu gleichmäßig verteilt.

So zeigen die Studienergebnisse anschaulich warum PowerControls eines der wirksamsten und geschätzten Werkzeuge für eine granulare Wiederherstellung von Exchange- und SharePoint-Inhalten ist. Die Möglichkeit, besonders schnell und einfach sowie ohne einen Recovery Server zu benötigen, einzelne E-Mails oder SharePoint-Dateien wiederherzustellen und in einen Produktionsserver zu überführen, macht die Software zu einem unentbehrlichen Werkzeug in der Toolbox von IT-Administratoren.

Bildnachweis: Maik Schwertle  / pixelio.de