Go to Top

Was bedeutet “DRaaS”?

Disaster-Recovery-as-a-Service

Disaster-Recovery-as-a-Service (DRaaS) bedeutet die Sicherung von Daten virtueller oder physischer Server in der Cloud. Dazu kommt das Hosting durch einen Drittanbieter. So kann sich ein Unternehmen gegen Stör- oder Ausfälle der IT absichern, ohne selbst entsprechende Hard- und Software anschaffen und betreuen zu müssen.

DRaaS-Anforderungen werden normalerweise in einem Service-Level-Agreement festgehalten. Der Anbieter gewährleistet eine Ausfallsicherung durch eine Cloud-Umgebung und rechnet pauschal nach Verbrauch ab. Kommt es beim Kunden zu einem Störfall, hat das keine direkten Auswirkungen auf den Provider, der den Disaster-Recovery-Plan ausführen kann, selbst wenn das betroffene Unternehmen mit einem Totalausfall der IT konfrontiert ist.

DRaaS empfiehlt sich besonders für kleinere und mittelständische Unternehmen, die nicht in der Lage sind, einen Disaster-Recovery-Plan zu erstellen und auszuführen. Durch DRaaS muss die Firma keine Investitionen in eine DR-Umgebung stecken, auch um Wartung und Verwaltung muss man sich nicht kümmern. Normalerweise sind die Verträge flexibel gestaltet, sodass man sie den Geschäftsanforderungen entsprechend anpassen kann.

Es empfiehlt sich, über den Provider, bei dem man die Serviceleistung bucht, Erkundigungen einzuholen. Die Rechenzentren sollten in Deutschland betrieben werden, gute Referenzen geben einen Hinweis auf Vertrauenswürdigkeit. Denn vertrauen muss man seinem Provider, der ja im Problemfall schnelle Hilfe gewährleisten und so das Unternehmen vor möglicherweise existenzbedrohenden Schäden bewahren muss.

Bildquelle: Eckhard Roeske / flickr – Lizenz: CC2