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Was ist ein „Datensilo“?

Datensilo

In einem “Datensilo” werden Daten gespeichert, die im täglichen Gebrauch kaum oder nie genutzt werden. Diese Daten können nicht mit anderen Daten interagieren und sind so von weiterführenden Prozessen ausgeschlossen. Da solchermaßen gelagerten Daten nur selten kontrolliert werden, ist es wichtig, für eine sichere Speicherung zu sorgen.

Datensilos können aber auch ungewollt entstehen, wenn beispielweise in großen Unternehmen einzelne Abteilungen miteinander konkurrieren, statt gemeinsam zu versuchen, gesteckte Ziele zu erreichen.

Auch legen Fachabteilungen oft ihre Stammdaten nach eigenen Vorstellungen in unterschiedlichen IT-Systemen ab – mit teils unterschiedlichen Daten. So sind die „gleichen“ Kundendaten verteilt auf mehreren Systemen in Vertrieb, Service und Buchhaltung. Durch diese Heterogenität ist es schwierig, abteilungsübergreifende Prozesse ablaufen zu lassen.

Im Zeitalter von Big Data sollte die isolierte Datenspeicherung und –verarbeitung nach Möglichkeit vermieden werden, da Datensilos das Ausnutzen des vollen Potentials der Datenanalyse stark einschränken können.

Bildquelle: MemoryCatcher / pixabay