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WLAN-Festplatten

WLAN-Festplatten sind eine probate Lösung, wenn bei mobilen Geräten die Speicherkapazität erschöpft ist. Die kabellosen Speicherplatten haben zusätzlich zum normalen USB-Anschluss einen integrierten Chip, der den Zugang zum Funknetzwerk bewerkstelligt. Darüber hinaus ermöglicht der Chip den parallelen Zugriff mehrerer Benutzer um beispielsweise Videos oder Musik zu streamen.

Im Aussehen sind sie kaum von kabelgebundenen externen Festplatten zu unterscheiden. Durch die WLAN-Anbindung, bei der die Datenübertragung naturgemäß nicht so schnell ist, wie beim USB 3.0-Anschluss, muss die Festplatte nicht direkt neben dem Computer stehen. Auch ganz unauffällig in der Hosentasche funktioniert das Gerät problemfrei. Apps für den Betrieb stellen die Hersteller zur Verfügung.

Man sollte sich vor dem Kauf Gedanken machen, wie die Platte genutzt werden soll: ist die Größe des Speicherplatzes wichtig oder kommt es auf schnelle Zugriffszeiten an? Wer viel Speicherplatz benötigt, sollte sich für eine magnetische WLAN-Festplatte entscheiden – die gibt es bis zu einer Größe von zwei Terabyte (TB). Kommt es auf schnellen Zugriff an, sollte man sich eine externe Flash-Festplatte (SSD) zulegen, die zwar teurer ist und weniger Speicherplatz aufweist, aber den Vorteil der Geräuschlosigkeit bietet und weniger Strom verbraucht, als eine „klassische“ magnetische Festplatte. Gemeinsam ist beiden Arten der eingebaute Akku, der für einige Stunden den mobilen Betrieb ohne Steckdose ermöglicht.

Vor dem Kauf ist es empfehlenswert, sich zu informieren, ob vom Hersteller Apps für das eigene Smartphone oder Tablet angeboten werden und ob das eigene TV-Gerät unterstützt wird. Auch die Kompatibilität zum Router sollte geprüft werden.

Bildquelle: fantec