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Zehn Dinge, die Sie im Sommer mit Ihrem Smartphone vermeiden sollten

Mit Wasser haben Smartphones Probleme

Sonne, Strand und Meer – für viele Menschen sind das die Garanten für einen erholsamen Urlaub. Dass genau diese Faktoren für unsere elektronischen Begleiter den puren Stress bedeuten können, daran denkt kaum einer.

1 – Sonne

Elektonik verträgt keine Sonne Hitze vertragen Smartphones oder Tablets nicht besonders gut. Apple warnt sogar vor Temperaturen über 35 Grad Celsius. Bei hohen Temperaturen verringert sich die Lebensdauer der Akkus, die Flüssigkristalle im Display können Schaden nehmen und Kunststoffgehäuse können sich verziehen, was im schlimmsten Fall zu einem Kurzschluss führen kann. Was viele nicht wissen: in einem in der prallen Sonne geparkten KFZ können nach einer Stunde über 60 Grad herrschen. Fazit: lassen Sie keine Kinder, Hunde oder Smartphones im Auto, wenn es im Sommer geparkt wird.

2 – Sand

Sand ist schlecht für Smartphones Feinster Sand zwischen den Zehen, was kann es Schöneres im Urlaub geben. Feinster Sand dringt aber überall ein, auch in die kleinsten Ritzen unserer elektronischen Freunde, wenn sie aus Versehen in den Sand fallen. Mit Hilfe eines feinen Pinsels und einem auf Kaltluft eingestellten Fön kann man versuchen, den Sand wieder zu entfernen, um zu verhindern, dass einzelne Tasten blockiert werden. Aber es ist besser, die Hilfe eines Fachmanns zu erbeten. Auch auf dem Display kann der feine Staub unangenehm werden, einfach kurz mit dem Handrücken weggewischt hinterlässt er viele feine Kratzer auf der Scheibe. Wenn das Smartphone mit an den Strand muss, dann möglichst in einer dafür geeigneten Tasche.

Wasser und elektronische Geräte - das kann Probleme geben3 – Wasser

Wasser ist immer noch der größte Feind der Elektronik. Sei es, dass ein Gerät bei einer Schifffahrt von der Reling ins Wasser fällt oder bei Aufnahmen am Strand von Gischt eingenässt wird. Auch Fotos von Geysiren oder Wasserfällen, die aus der Nähe aufgenommen werden, können durch eine ungewollte Dusche die Kamera oder das Smartphone dauerhaft außer Gefecht setzen. Allen diesen Fällen zu eigen ist die Problematik, dass Wasser in einem elektronischen Gerät zu Kurzschlüssen und verbundenen damit Datenverlust führen kann. Wichtig bei durchnässten Geräten: Nicht einschalten, Akku raus und an der Luft trocknen lassen. Bitte nicht im Backofen oder mit dem Föhn!

4 – Diebstahl

AutoknackerEntspannt schlürft man im Urlaub einen Cappuccino, schaut den leicht bekleideten Damen oder Herren nach und bemerkt nicht, dass irgendjemand im Vorübergehen das Smartphone mitgehen lässt. Auch aus nicht gut verschlossenen Taschen verschwindet im Gedränge schnell solch ein handliches Gerät. Und es taucht normalerweise auch nicht mehr auf. Gut dran ist der, der sein altes Ersatz-Smartphone vor der Reise wieder reaktiviert, oder vor der Abreise ein Backup angelegt hat.

5 – Autos

Autos und elektronische Geräte stehen häufig auf dem Kriegsfuß. So kann es durchaus passieren, dass nach dem Einparken die Tür geöffnet wird, nur um festzustellen, dass der Stand des Wagens noch korrigiert werden muss. Wenn dabei aber unbemerkt das Handy oder die Kamera auf die Straße fällt ist die Chance groß, dass man es selbst überfährt. Auch sollten Fototaschen bei Motorradtouren gut befestigt sein, um zu verhindern, dass diese sich selbständig machen. Und es gibt natürlich den Klassiker: das Handy oder Tablet wird kurz aufs Autodach gelegt – und vergessen. Was dann passiert kann sich jeder selbst ausmalen.

6 – Party

Es ist Urlaub, man ist entspannt, man feiert, man trinkt Cocktails – schnell passiert es, dass sich ein (im schlimmsten Falle zuckerhaltiges) Getränk über das auf dem Tisch abgelegte Smartphone ergießt. Zusätzlich zu den Feuchtigkeitsschäden kann das Gerät auch noch Probleme mit den im Getränk gelösten Stoffen bekommen. Zucker beispielsweise hat die unangenehme Eigenschaft, beim Trocknen Kristalle zu bilden, die Kurzschlüsse auslösen können – ganz abgesehen von der Tatsache, dass getrockneter Zucker eine ziemlich klebrige Angelegenheit ist. In einem solchen Fall ist der Gang zum Fachmann notwendig, eigene Rettungsversuche verschlimmern die Situation meist nur.

Sonnencreme7 – Sonnencreme

Es ist heiß, die Sonne brennt, schnell cremt man sich ein – und das Smartphone gleich mit. Allerdings kann sich Sonnencreme in Öffnungen hartnäckig festsetzen und beschichtete Displays schädigen. Noch heftiger reagieren Mittel gegen Mückenstiche mit den Plastikoberflächen der elektronischen Geräte. Gründliches Abwischen hilft – hoffentlich.

Hund zernagt USB-Stick8 – Haustiere

Die Kinder kommen aus dem Urlaub zurück, der bislang friedlich unter dem Tisch dösende Familienhund springt auf, um sein Rudel zu begrüßen – und reißt dabei die externe Festplatte am Netzkabel vom Tisch. Vor allem, wenn diese gerade am Arbeiten ist, ist das Malheur groß. Nicht erwünscht sind auch Hunde, die einen USB-Stick mit dem Lieblingskauknochen oder eine SD-Karte mit einem Leckerli verwechseln. Und kleine Katzenbabys können schon mal ein Tablet mit dem Katzenklo verwechseln.

9 – Gartenarbeit

Der neue Aufsitzrasenmäher wartet, Zeit ist reichlich vorhanden – also los, Rasenmähen ist angesagt. Nur sollte man darauf achten, dass das Handy nicht mit unter die Messer kommt. Der Kontakt eines elektronischen Geräts mit den schnellen Messern kann auch professionelle Datenretter vor unlösbare Probleme stellen.

Toilette10 – Toiletten

Eine Studie stellte fest, dass ein Drittel der deutschen Handybesitzer den Verlust ihres Smartphones durch ein Missgeschick zu beklagen hatte. Zwölf Prozent der Befragten hatten das Smartphone vor Fahrtantritt auf dem Autodach liegen gelassen, bei fünf Prozent der Befragten hatte ein Haustier das Smartphone zernagt. Dem überwiegenden Teil aber fiel das Gerät einfach in die Toilette – ein Fünftel der Befragten gab das als Ursache an. Profis sind ebenfalls nicht vor solchen Unfällen gefeit, auch Kroll Ontrack Mitarbeiter wurden schon zum Griff ins Klo gezwungen.

Der Kroll Ontrack Urlaubstipp: nehmen Sie besser ein altes Smartphone oder ein günstiges Outdoor-Smartphone mit in den Urlaub. Oder machen Sie ein Backup Ihres aktuellen Gerätes, dann sind im schlimmsten Fall Ihre Daten nicht vollständig verschwunden.

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