12 Juli 2005

News Alert Kroll Ontrack: Zunehmende Beliebtheit von Flash-Speichern steigert parallel auch Datenverlust-Risiko

Wechselmedien in Digitalkameras, MP3-Playern oder Handys sowie USB-Sticks halten immer wichtigere Informationen vor

Böblingen, 12. Juli 2005 - Kroll Ontrack, Anbieter von Services und Software in den Bereichen Datenrettung, Mailbox-Recovery Software und Computer Forensik, verweist auf das Datenverlust-Risiko beim Einsatz von Wechselmedien beziehungsweise USB-Sticks. Hierzu zählen alle handlichen Speicher-Geräte, die mit Flash-Technologie ausgestattet sind und entweder über einen Slot oder eine standardisierte USB-Schnittstelle (1.1 oder 2.0) genutzt werden. Diese werden aufgrund der schnell wachsenden Kapazitäten im Gigabyte-Bereich mittlerweile teilweise sogar für das Backup eingesetzt und in der Regel zu sorglos gehandhabt. Früher lediglich für den gelegentlichen Transport von Office-Dateien als Nachfolger der Diskette verwendet, sind mittlerweile professionelle Fotos, Videos, Musik-Dateien aber auch geschäftskritische Präsentationen, Termin- und Kontakt-Einträge auf den mobilen Speichermedien angelegt.

Die häufigsten Bedienfehler sind zum Beispiel unkorrektes Entfernen des Datenträgers bei Schreibzugriffen, wie das Herausziehen von Flash-Medien ohne Ausschalten der Endgeräte (zum Beispiel Digitalkameras) oder auch die Entfernung des Mediums vom PC ohne die korrekte Abkoppelung der Schnittstelle über die Software. Häufig kann die Ursache aber auch an Fehlern von Softwareprogrammen wie dem Betriebssystem oder der Bildbearbeitungssoftware liegen. Schließlich und endlich führt natürlich auch das versehentliche Löschen der Daten oder Formatieren des Mediums zu Datenverlust. Als Resultat erscheint meist die Meldung, dass das Betriebssystem keine Daten beziehungsweise die Partition nicht erkennt oder auch die trügerische Frage "Soll der Datenträger formatiert werden?".

Zusätzlich kann auch ein Schaden in den Bauteilen einen Datenverlust herbei führen. Hardwarefehler, wie die defekte Steuerungselektronik eines USB-Sticks, sind je nach Qualität und Verarbeitung des Produkts nicht auszuschließen. Im Inneren arbeiten ähnlich wie bei Festplatten so genannte Controller, die aufgrund von Qualitätsunterschieden ebenfalls Fehler produzieren können.

Neben Datenverlust auch Datendiebstahl denkbar

Speziell bei den USB-2.0-Speichersticks geht Datenübertragung besonders schnell vonstatten, was einerseits für den autorisierten Benutzer praktisch ist, andererseits aber Findigen den Datenklau besonders einfach macht. Industriespione müssen nur einen freien PC im Unternehmen mit ungesichertem Zugang finden, um dann wertvolle oder sensible Daten flink auf den Speicherstick zu spielen. Als Gegenmaßnahme empfiehlt es sich, im BIOS die USB-Steckplätze des PCs oder des Betriebssystems zu deaktivieren. Ein weiteres Risiko ergibt sich dadurch, dass der kompakte Speicherstick verloren gehen kann. Hier haben die Hersteller bereits Schutzmaßnahmen eingeführt, so etwa die Möglichkeit, die Daten zu verschlüsseln und/oder den Zugriff mittels Passwort oder neuerdings sogar Biometrie-Technik abzusichern. Ebenfalls sicherheitskritisch ist der Einsatz des Speichersticks für den Datenaustausch zwischen Büro und heimischem PC. Da hier die Netzwerk-Schutzinfrastruktur der Unternehmen nicht greift, besteht die Gefahr, dass schädlicher Programmcode oder unerwünschte Inhalte in das Netzwerk Eingang finden. Durch den Einsatz von Anti-Viren-Software nicht nur auf Netzwerkebene, sondern auch an jedem Client-PC kann dieses Risiko verringert werden.


Kroll Ontrack
Kroll Ontrack mit Sitz in Böblingen ist ein Anbieter von Services und Software in den Bereichen Datenrettung und Computer Forensik (elektronische Beweissicherung). Das Unternehmen wurde 1996 gegründet und ist eine hundertprozentige Tochter der amerikanischen Kroll Inc., die 2004 von Marsh & Mc Lennan Companies Inc. akquiriert wurde, einem führenden Anbieter von Risikomanagement und Versicherungsdienstleistungen.

Die speziell geschulten Experten von Kroll Ontrack machen logisch oder physikalisch beschädigte Daten auf allen Speichermedien durch die Bearbeitung in Labor und Reinraum wieder verfügbar. Die Daten werden mit eigens entwickelten Tools ausgelesen und anschließend auf einem beliebigen Medium gesichert. Kroll Ontrack kann dabei auf die branchenweit höchste Wiederherstellungsrate pro Jahr verweisen und nimmt dabei jährlich weltweit über 100.000 Anfragen zur Datenrettung von Kunden entgegen. Über 50 Ingenieure von Kroll Ontrack arbeiten zudem an der Weiterentwicklung der Tools und Softwareprodukte. Darüber hinaus ermöglicht das von Kroll Ontrack patentierte Remote Data Recovery exklusiv die Online-Datenrettung über gesicherte Modem- oder Internetverbindung.

Kroll Ontrack ist auch im Bereich der elektronischen Beweissicherung (Computer Forensik) tätig. Dazu zählt neben der Sicherstellung von Indizien auch die genaue Protokollierung aller durchgeführten Aktionen, um die Verwertbarkeit vor Gericht zu gewährleisten. Die Forensik-Experten von Kroll Ontrack rekonstruieren alle Eingriffe in die Unternehmensdaten und tragen so zur Schadensminimierung bei.

Zudem bietet Kroll Ontrack eine Reihe mehrfach ausgezeichneter Software-Produkte an. Ontrack EasyRecovery stellt gelöschte oder korrupte Daten wieder her. Ontrack PowerControls extrahiert Microsoft Exchange Mailboxen oder einzelne Inhalte schnell und einfach direkt aus dem .edb-File ohne Aufsetzen eines parallelen Exchange Servers. Ontrack DataEraser garantiert eine sichere Datenlöschung.

Niederlassungen befinden sich in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Polen, Italien, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Japan, Kanada und den USA.

Webadressen:
www.ontrack.de
www.krollontrack.de


Kontakt

Stephanie Hennig
Marketing Project Manager
Kroll Ontrack GmbH
+49 (0)7031/644-289 (Tel)
+49 (0)7031/644-100 (Fax)
E-Mail: shennig@krollontrack.de

Petra Pflüger
Harvard Public Relations
Westendstraße 193-195
D-80686 München
Tel: +49 (0)89 53 29 57-36
Fax: +49 (0)89 53 29 57-888
E-Mail: petra.pflueger@harvard.de