17 August 2006

Kroll Ontrack bietet verbesserte Datenrettung unter Linux und Unix

Datenverlust betrifft nicht nur Windows-basierte Systeme

Böblingen, 17. August 2006 - Aufgrund des Siegeszugs von Linux im privaten und zuletzt auch kommerziellen und öffentlichen Bereich ist das Open-Source-Betriebssystem heute weit verbreitet. Nach wie vor vertrauen Unternehmen und Behörden mit großen Rechenzentren aber auch auf UNIX und seine verschiedenen Derivate. Gerade im professionellen Bereich finden sich viele wertvolle Daten in solchen Betriebssystem-Umgebungen. Wertvolle Daten, die auf Festplatten, Servern oder RAID-Systemen gespeichert sind, können infolge von technischen Störungen, äußeren Einwirkungen oder fehlerhafter Bedienung in Mitleidenschaften gezogen werden. In den meisten Fällen können aber die auf den ersten Blick zerstörten oder verlorenen Daten wiederhergestellt werden. Da das interne IT-Personal im Ernstfall in der Regel nur auf begrenzte Einflussmöglichkeiten zurückgreifen kann, ist externe Hilfe ratsam. Kroll Ontrack hat aufgrund des steigenden Bedarfs seine technologischen Möglichkeiten für Open-Source-Datenrettung erweitert.

Ein neues eigens entwickeltes Tool von Kroll Ontrack erhöht zum Beispiel spürbar die Erfolgsquote bei Linux EXT-Dateisystemen. Das Tool ermöglicht auch die Datenrettung von Daten, selbst wenn der ursprüngliche Katalogeintrag (Inode) der Datei oder des Verzeichnisses nicht mehr bekannt wäre. Auch fragmentierte Daten in Linux oder UNIX lassen sich so finden.

Kroll Ontrack bietet die Datenrettung für Linux und UNIX als Service im firmeneigenen Labor und Reinraum an. Hierzu muss die defekte Hardware oder das beschädigte Speichermedium eingeschickt werden. Abhängig vom Datenverlustfall ist aber auch eine ferngesteuerte Online-Datenrettung möglich. Bei der Remote DataRecovery (RDR) werden über eine gesicherte Internetverbindung verschlüsselt nur die Tools zur Datenrettung auf den Server im Unternehmen übertragen und diese danach ferngesteuert. Die Daten selbst werden hierbei nicht übertragen. Logische Problemfälle können fast immer mit RDR gelöst werden. Gerade in komplexen RAID-, SAN- und NAS-Umgebungen bietet sich RDR oft als einzige praktikable Lösung an, da hier der Ausbau der Festplatten oft gar nicht oder nur schwer möglich ist. Die Online-Datenrettung unterstützt neben Linux und UNIX natürlich weiterhin auch die Betriebssysteme DOS, Windows (3.x, 95, 98, Me, 2000, 2003, NT und XP), Novell NetWare sowie die Microsoft SQL- und Exchange-Server.