14 Dezember 2010

Daten in der Tiefkühltruhe: Kroll Ontrack zeigt, worauf es in der kalten Jahreszeit ankommt

Böblingen, 14. Dezember 2010. Der stärkste Wintereinbruch seit Jahrzehnten hat Anfang Dezember die kalte Jahreszeit eingeläutet. Frostige Temperaturen können auch bei IT-Hardware zu Problemen führen. Während stationäre PCs in der Regel nicht mit der Kälte draußen in Berührung kommen, sieht es bei Notebooks schon anders aus. Betroffen ist davon auch die Festplatte. Diese zeigt sich besonders empfindlich gegenüber Temperaturschwankungen, was zu Datenverlust führen kann. Doch auch Daten auf Handys, Smartphones und MP3-Playern sind durch Kälte und Feuchtigkeit bedroht. Wer einige Ratschläge beachtet, kommt aber gut durch den Winter. Kommt es dennoch zum Datenverlust, sind professionelle Datenretter die richtige Adresse.

Das Problem für Festplatten ist nicht die Kälte an sich, sondern Temperaturschwankungen. Das Notebook oder die externe Festplatte wird draußen bei winterlichen Bedingungen transportiert oder lagert im Auto. Auch mit Notebooktasche kühlt es früher oder später auf Umgebungstemperatur ab. Zuhause oder im Büro angekommen kommt es zum gleichen Effekt, der Brillenträgern zu schaffen macht. Die in der warmen Raumluft enthaltene Feuchtigkeit kondensiert an der kühlen Oberfläche. Was sich mit einem Brillentuch wegwischen lässt, kann im Innenleben der Festplatte zum größeren Problem werden. Die Wassertropfen führen im schlimmsten Fall zum Head Crash, einer Beschädigung des Schreib-Lesekopfes, und somit zum Verlust der gespeicherten Daten.

Vermeiden lassen sich derartige temperaturbedingte Probleme, indem das Gerät nicht über Nacht im Auto liegen gelassen wird. Da sich im Winter eine Abkühlung nicht völlig vermeiden lässt, ist es wichtig, das Gerät im beheizten Raum nicht sofort in Betrieb zu nehmen, sondern abzuwarten, bis es sich „akklimatisiert“ hat. Möglicherweise entstandenes Kondenswasser verdunstet dann wieder.

Wenn Handy & Co. der Winter zu schaffen macht
Nicht nur bei Notebooks und externen Festplatten kann im Winter Datenverlust auftreten, auch Handys, Smartphones und MP3 Player sind gefährdet. Kälte und eindringende Feuchtigkeit können zu elektronischen Problemen führen. Noch kritischer als Kondenswasser ist dabei aber auch Schweiß. Bei sportlichen Aktivitäten sollten die Geräte daher wiederum nicht zu nah am Körper getragen werden. Schützende Taschen sind hier zusätzlich sinnvoll. Kommt das Gerät trotz aller Vorsicht doch mit Feuchtigkeit in Berührung, kann man es wie bei einem Akkuwechsel auseinanderbauen und trocknen lassen. Auf keinen Fall sollte jedoch ein Haartrockner zum Einsatz kommen. Eine weitere Schwachstelle im Winter ist bei Handy & Co. der Akku. In kaltem Zustand ist nur eine partielle Ladung möglich und bei längerem Aufenthalt in der Kälte kann es zu einer Komplettentladung kommen, was auch zu Datenverlust führen kann.

Datenrettung bei den Profis
Egal welche Hardware dem Winter zum Opfer fällt - ist der Ernstfall eingetreten, sollten Betroffene sich sofort an ein professionelles Datenrettungslabor wenden und keinesfalls Selbstversuche zur Rettung unternehmen. Nach kostenfreier Beratung unter der 0800 10 12 13 14 und einer ausführlichen Diagnose für 90€ (für Einzelmedien im Standardservice) gibt Kroll Ontrack ein verbindliches Angebot zur Datenrettung ab, zusammen mit einer Auflistung aller Dateien, die wiederherstellbar sind.