8 September 2009

Datensicherheit nicht auf Master-Niveau – Kroll Ontrack Umfrage unter Studenten zeigt Lücken im Campus-Backup

Böblingen, 08.09.2009. Studenten nehmen es nicht ganz genau mit ihrer Datensicherheit. Das ist das Ergebnis einer Studie von Kroll Ontrack, führendem Anbieter von Services und Software in den Bereichen Datenrettung, Datenlöschung und Computer Forensik. Eine Umfrage unter knapp 270 Studenten und Schülern zeigt, dass man sich des Problems Datenverlust durchaus bewusst ist. Die konkreten Konsequenzen werden aber zu selten gezogen. 91 Prozent sichern zwar ihre Daten, aber nur 36 Prozent tun das wöchentlich. 51 Prozent sichern ihre Daten gerade einmal im Jahr. 13 Prozent sogar noch seltener. Dabei hat jeder Student heute neben seinen privaten Daten auch noch eine Menge studienrelevanter Dokumente auf dem Rechner liegen. Rund 65 Prozent aller Umfrageteilnehmer hatten bereits einen Datenverlust zu verzeichnen. Nur 16 Prozent ist so etwas noch nie passiert. Ebenso bedenklich: 57 Prozent gaben an, im Notfall bei Freunden und Bekannten nach Lösungen zu suchen und nicht professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Das kann aber schief gehen.

Dass Datensicherung wichtig ist, scheint den Stundenten grundsätzlich bewusst zu sein. So sicherten 59 Prozent ihre Daten auf externen Festplatten und 32 Prozent auf DVD. Immerhin 9 Prozent vertrauen auf fehlerfreie Technik und betreiben gar keine Datensicherung. Mit der Häufigkeit der Datensicherung nimmt es der Akademikernachwuchs jedoch eher gelassen. Immerhin 36 Prozent legen diesbezüglich eine vorbildliche Disziplin an den Tag und sichern ihre Daten wöchentlich. 51 Prozent und damit mehr als jeder Zweite belassen es mit einem Backup nur einmal im Jahr. Ganze 13 Prozent sichern ihre Daten sogar noch seltener.

Datenverlust im Studium kann wie im Berufsleben auch bedeuten, dass viele Arbeitsstunden verloren gehen. Kann etwa auf die Diplomarbeit kurz vor Abgabetermin nicht mehr zugegriffen werden, steht der Terminplan für den Abschluss des Studiums auf dem Spiel. Daher ist bei Datenverlust eine schnelle Lösung gefragt. 57 Prozent der Befragten würden in so einem Fall Freunde oder Bekannte um Rat bitten. 31 Prozent erhoffen sich über Internet/Suchmaschinen Hilfe. Nur 9 Prozent würden im IT-Fachgeschäft nach einer Möglichkeit zur Datenrettung fragen und 3 Prozent gaben die Suche über gelbe Seiten als Ausweg an.

„Wir sehen da eine ganze Menge Sorglosigkeit am Werk. Wer einen Blick auf die Ergebnisse seiner intellektuellen Arbeit auf der Festplatte wirft, sollte sich des Wertes dieser Daten bewusst sein. Spätestens wenn er daran denkt, was er tun müsste, um dieses Wissen wieder zusammenzusuchen“, betont Edmund Hilt, Managing Director bei Kroll Ontrack. „Gerade intellektuelle Arbeit ist oft unwiederbringlich verloren und nicht reproduzierbar. Dabei ist ein sicheres Backup eine ganz einfache und lohnende Maßnahme. Wer aber vor dem Daten-Gau steht, sollte besser sofort die professionellen Experten befragen. Denn Rettungsversuche auf eigene Faust können im schlimmsten Fall noch zu rettende Daten endgültig vernichten.“

Im Rahmen der Studie wurden bundesweit 270 Schüler und Studenten befragt. Davon waren 13 Prozent Schüler oder Auszubildende, 87 Prozent Prozent Studenten an Universitäten und Fachhochschulen.

Kroll Ontrack hat unter dem Namen Ontrack Campus Line ein Datenrettungsangebot speziell für Studenten im Angebot. Campus Line berücksichtigt das knappe Budget vieler Studierender und ermöglicht es, zu einem vergünstigten Tarif eine Datenrettung ausführen zu lassen. Für erschwingliche 129 Euro können Studenten, Schüler und Auszubildende gegen Vorlage einer entsprechenden Bestätigung, etwa eines Studentenausweises, bei Kroll Ontrack ihre wichtigsten Daten retten lassen. Sollte das nicht möglich sein, entstehen keine Kosten.

Näheres über die Kroll Ontrack Campus Line unter dem Link: http://www.ontrack.de/campusline/