3 Juni 2013

Rabatt für Hochwasser Datenrettung

Kroll Ontrack bietet schnelle erste Hilfe für Datenverlust durch Hochwasser

Böblingen, 03. Juni 2013. Sommeranfang und keine Sonne in Sicht. Stattdessen Dauerregen und reinstes Herbstwetter – das in einigen Gegenden bereits zu schweren Überschwemmungen geführt hat. Was für Heuschnupfengeplagte und Pflanzen noch angenehm sein mag, ist für empfindliche elektronische Endgeräte im schlimmsten Fall der Super-GAU. Gerade IT-Elektronik ist extrem empfindlich gegenüber Wasser. Deshalb sind hier entsprechende Vorkehrungen und im schlimmsten Fall die richtige Reaktion gefragt. Dabei hilft Kroll Ontrack mit Sonderkonditionen für die Wiederherstellung aller hochwassergeschädigten Datenträger.

In vielen Gegenden Deutschlands gibt es derzeit starke Überschwemmungen, die Büros und Keller unter Wasser setzen – und dabei auch elektronische Geräte und dort gelagerte Back-ups überschwemmen. Dabei ist das Wasser oft die geringste Gefahr für die empfindliche Elektronik. Denn gerade Schlamm und sonstige Verschmutzungen können schwere Beschädigungen an Datenträgern in Servern und Computern verursachen, wenn nicht rechtzeitig reagiert wird.

„Wenn Wasser in den Server-Raum einzudringen droht oder Computer bereits nass geworden sind, sollte man die Geräte nach Möglichkeit sofort ausschalten und vom Netz trennen“, erläutert Holger Engelland, Leiter des Datenrettungslabors bei Kroll Ontrack. „Sobald das Wasser zurückgeht, sollten Sie die Geräte öffnen und sichtbares Wasser mit einem weichen Tuch aufnehmen. Von weiteren Maßnahmen sollten Sie allerdings Abstand halten. Versuchen Sie auf gar keinen Fall, die geschädigten Datenträger mit Hausmitteln zu retten. Denn jeder gut gemeinte Do-It-Yourself-Rettungsversuch kann weit mehr Schäden verursachen als der eigentliche Wasserschaden. Schicken Sie die Massenspeicher lieber gleich zu einem Datenrettungsexperten. Denn gerade bei Festplatten sind die Chancen sehr hoch, dass alle Daten wiederhergestellt werden können.“

Verhaltenstipps bei „Wassereinbruch“

    Was kann man also tun, um Elektrogeräte vor dem nassen Tod zu retten?
  • Die Profis fragen: Wenden Sie keine zweifelhaften Hausmitteln an und versuchen Sie nicht, durch wiederholtes An- und Ausschalten das Gerät wieder zum Leben zu erwecken. Schicken Sie es schnell zu einem Datenrettungsprofi, denn bei Wasserschäden stellen Schmutz und Korrosion die größten Gefahren für die Technik dar.

  • Den inneren Elektrotechniker im Zaum halten: Egal für wie fähig Sie sich im Umgang mit empfindlicher Elektronik halten, im Zweifelsfall machen Sie das Problem durch eigene Schraubversuche nur noch schlimmer.

  • Finger weg von Brechstangen-Methoden: Versuchen Sie auf keinen Fall, die Feuchtigkeit durch rabiate Methoden wie Gefriertrocknen oder Erhitzen im Backofen zu entfernen.

  • Nie die Hoffnung aufgeben: Gehen Sie nie davon aus, dass Daten unwiederbringlich verloren gegangen sind. Egal wie schlimm es aussieht, durch Feuchtigkeit hervorgerufene Schäden gehören bei erfahrenen Datenrettern zum Alltagsgeschäft. Daher lassen sich die Daten hierbei in fast allen Fällen zu 100 Prozent wiederherstellen.

Schutz vor Feuchtigkeit

    Doch es muss erst gar nicht so weit kommen. Denn es gibt eine Vielzahl einfacher Mittel, wie sich empfindliche Elektronik in einem gewissen Ausmaß vor Kälte und Feuchtigkeit schützen lässt.

  • Schutzhüllen: Für fast alle derzeit auf dem Markt befindlichen mobilen Endgeräte – denn auch Tablets und Smartphones können ein Opfer der Fluten werden – sind wasserdichte Schutzhüllen erhältlich, die sogar bei einem Sturz ins Wasser noch dicht halten. Und falls diese zu teuer sein sollten, bietet auch ein luftdicht verschlossener Plastikbeutel einen gewissen Schutz.

  • Imprägnierung: Aktuell gibt es bereits manche Geräte, deren Innenleben durch eine wasserfeste Beschichtung geschützt ist. Und es gibt auch schon Unternehmen, die diese Imprägnierungen nachträglich anbieten, sodass sich bald quasi jedes Gerät wasserfest machen lässt.

  • Nachdenken: Trotz allem technischen Fortschritt ist der beste Schutz jedoch immer noch der gesunde Menschenverstand. So ist beispielsweise der Kellerboden kein optimaler Lagerort für Backup-Datenträger. Und ein Computer ist im Zweifelsfall schnell auf einen Schreibtisch gestellt und so – zumindest vorerst – vor eindringendem Wasser geschützt.

Und falls Sie tatsächlich zu den Menschen gehören, die durch Hochwasser geschädigt wurden, bietet Ihnen Kroll Ontrack einen ganz besonderen Service. Denn bei Datenträgern, die durch Überflutungen aufgrund der derzeitigen Wetterlage zu Schaden gekommen sind, gewährt der Datenrettungsspezialist einen Sonderrabatt für die Datenwiederherstellung.

Weiterführende Links

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Die Mythen der Datenrettung

Kroll Ontrack Video zur Datenrettung in Reinraum und Labor