11 August 2009

Einschlag im Festplattensektor: 10 Kroll Ontrack-Praxistipps zum Schutz vor Sommergewitter-Server-Ausfällen

Böblingen, 11. August 2009. Angesichts der heißen Jahreszeit und schwülen Temperaturen weist Kroll Ontrack darauf hin, dass nicht nur Büroangestellte unter der Hitzewelle leiden, sondern auch die Computer. Regelmäßig mit steigenden Temperaturen und damit aufkommenden Sommergewittern verzeichnet Kroll Ontrack, führender Anbieter von Services und Software in den Bereichen Datenrettung, Datenlöschung und Computer Forensik, einen signifikanten Anstieg an Wiederherstellungs-Anfragen. Die größte Gefahr für PCs und Laptops droht erfahrungsgemäß in Zeiten derartig extremen Wetters durch Überspannungsschäden nach Blitzeinschlägen.

Für den Sommer 2009 gehen die Prognosen von hohen Temperaturen aus, in deren Gepäck sich auch die unvermeidlichen Gewitter über Europa entladen dürften. Daraus resultieren erhebliche Risiken, die Unternehmen aller Größenordnungen gleichermaßen betreffen, warnt Kroll Ontrack. Ganz gleich, ob es sich um die Rechner in Kleinstbetrieben und Home Offices handelt oder um die Super-Server und virtualisierten IT-Umgebungen großer Konzerne: Firmen müssen im Hinblick auf die Sicherheit ihrer Daten jetzt konsequenter denn je dafür Sorge tragen, dass alle EDV-Geräte entsprechend geschützt sind und in ausreichend gekühlten Räumen stehen.

Um Computerbesitzer gegen wetterbedingte Störfälle zu wappnen, hat Kroll Ontrack eine Reihe kostengünstig umsetzbarer Tipps zusammengestellt, die zu einem besseren Schutz der IT-Geräte und der gespeicherten Daten beitragen:

  1. Bei Gewitter empfiehlt es sich, IT-Geräte abzuschalten und auch die Netzanschlusskabel herauszuziehen. Diese simple Vorsichtsmaßnahme bewahrt EDV-System sicher vor den möglichen Schäden, die ein solches Unwetter anrichten kann.
  2. Auch während eines Stromausfalls sollten die Stecker der IT-Geräte gezogen, beziehungsweise die entsprechenden Sicherungen herausgedreht werden. Denn es besteht die Gefahr, dass die Signalleistung nach dem Ende des Stromausfalls zunächst noch Schwankungen unterliegt, die ebenfalls zu Schäden führen können.
  3. Computer sollten in kühlen, trockenen Räumen aufbewahrt werden, um ein Überhitzen der Geräte zu vermeiden.
  4. Nicht zu viele Rechner sollten über Verlängerungskabel und Steckdosenleisten an ein und dieselbe Stromquelle angeschlossen werden. Denn sollte die besagte Steckdose von einem Spannungsstoß oder einem Blitzeinschlag betroffen sein, können alle angehängten Computer gleichzeitig beschädigt werden.
  5. Rechner werden besser nicht direkt an die Steckdose angeschlossen. Ein Zwischenstecker mit einer Erdung gegen Stoßspannungen und Überspannungsschutz ist eine lohnende Anschaffung. Einige Hersteller bieten übrigens schon bei ihren preisgünstigen Modellen eine Garantie gegen Schäden durch Blitzeinschlag.
  6. Kleine Firmen mit eigenem Computernetzwerk sollten sich einen Überspannungsschutz anschaffen, der auch die etwaigen Stoßspannungen abfängt, die normalerweise durch die Kabel des Netzwerks weitergeleitet würden.
  7. Der Überspannungsschutz ist regelmäßig zu prüfen. Mindestens einmal im Jahr sollten Anwender jedes dieser Geräte kontrollieren, ob sie noch reibungslos funktionieren. Die meisten Modelle namhafter Hersteller zeigen ihren vorschriftsmäßigen Betrieb über eine Kontroll-Diode an.
  8. Stets fest geschaltete Leitungen geben zusätzliche Sicherheit. Die EDV sollte möglichst über einen eigenen Starkstromkreis verfügen und sich diesen nicht etwa mit der Klimaanlage, mit Ventilatoren und/oder sonstigen Nebengeräten teilen müssen. Das verbessert die Qualität der Stromversorgung erheblich und schirmt die Rechner gegen plötzliche Unterspannungen ab, die auftreten können, wenn andere, nicht zur IT gehörende Geräte abgeschaltet werden.
  9. Bei Gewitter empfiehlt es sich, IT-Geräte abzuschalten und auch die Netzanschlusskabel herauszuziehen. Diese simple Vorsichtsmaßnahme bewahrt EDV-System sicher vor den möglichen Schäden, die ein solches Unwetter anrichten kann.
  10. Spannungsspitzen können einen Computer auch über ein ans Telefonnetz angeschlossenes Modem erreichen. Um Rechner vor Schäden durch Blitzeinschlag zu schützen, sollten deshalb im Falle eines Gewitters die Telefonkabel aus den Buchsen der Modems herausgezogen werden. Auch für Telefonanschlüsse sind entsprechende Sperrgeräte verfügbar.
  11. Unternehmen mit eigenen Netzwerk-Servern sollten in Lösungen zur unterbrechungsfreien Spannungsversorgung (USV) investieren. Eine solche Einrichtung sorgt für eine gleichmäßige Signalleistung ohne Unter- und Überspannungen und stellt über im Bedarfsfall zugeschaltete Akkumulatoren sicher, dass Server auch bei einem allgemeinen Stromausfall weiterlaufen.

„Wetterkapriolen können erhebliche Schäden an Computern zur Folge haben“, betont Edmund Hilt, Managing Director bei Kroll Ontrack. „Wir konnten auch in vielen Fällen eine erfolgreiche Datenrettung gewährleisten, in denen Geräte von Blitzeinschlägen betroffen waren oder durch widrige Wetterbedingungen beschädigt wurden. Jeder kann eine Reihe einfacher und billiger Vorsichtsmaßnahmen treffen, um seine IT-Systeme gegen Sommergewitter und hohe Temperaturen zu schützen. Unternehmen müssen sich der Gefahr wetterbedingter Probleme wie der Überhitzung von EDV-Geräten bewusst sein.“

Weiterführende Informationen zu den Produkten und Dienstleistungen von Kroll Ontrack finden sich im Internet unter www.ontrack.de.