24 Februar 2014

Mobil? Aber sicher!

Zum Mobile World Congress in Barcelona enthüllen die Hersteller viele neue Geräte – Kroll Ontrack zeigt, was in Sachen mobiler Datensicherheit zu beachten ist

Böblingen, 24. Februar 2014 – Ab heute ist es wieder so weit: Die Player auf dem Mobilfunkmarkt treffen auf dem jährlichen Mobile World Congress zusammen, um ihre zahlreichen Innovationen vorzustellen. Laut Gartner kommen 2014 weltweit 2,5 Milliarden Mobilgeräte auf den Markt – 7,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Doch die mobil-vernetzte Welt funktioniert nur, wenn auch Sicherheit und Schutz der mobilen Daten gewährleistet ist. Kroll Ontrack, der Spezialist für Datenrettung und Datenmanagement, erklärt, worauf Mobilnutzer achten sollten und was im Daten-Notfall zu tun ist.

Was Smartphones, Handys und Tablets so beliebt macht, ist zugleich ihre Schwachstelle: Klein, handlich und beliebt, sind sie auch anfällig für Stürze, (Daten-)Diebstähle oder sonstige Crashs. Um das mobile Lebensgefühl besten Gewissens genießen zu können, sollte der Nutzer einige Grundsätze in Sachen Datensicherheit und -schutz beherzigen.

Stimmen die Sicherheitseinstellungen? Starke Passwörter, Cookies-Einstellungen und aktiver Virenschutz sind die Grundlagen für die Sicherheit auf jedem Gerät. So lässt sich beispielsweise verhindern, dass man sich beim Surfen über einen WLAN-HotSpot oder im Internet-Café einen Virus einfängt. Auch Speicherkarten und USB-Speicher sollten vor Verwendung überprüft werden. Zudem sollte man die automatische Bluetooth- und Internet-Verbindung deaktivieren. Nur so hat man selbst die Kontrolle darüber, wann das Gerät auf Netzwerke zugreift und damit auch angreifbar ist.

Ist die Software auf dem neuesten Stand?

Überprüfen Sie regelmäßig, ob Software- bzw. Firmware-Updates für Ihr Gerät verfügbar sind. Diese Aktualisierungen enthalten oft Fehlerkorrekturen und schließen Sicherheitslücken. Nur aktuelle Systeme sind sichere und stabile Systeme.

Sind die Daten mittels Backup gesichert?

Die wichtigsten Daten auf dem Mobilgerät sollten auch immer zuhause auf einer lokalen Festplatte oder einem PC gesichert werden. Auch eine Sicherung wichtiger Daten in der Cloud ist sinnvoll. So sind Sie abgesichert, falls Ihr Gerät beschädigt wird oder abhanden kommt. Im Problemfall können Sie Ihre Daten leicht wiederherstellen und der Ärger wird deutlich geringer ausfallen.

Ist Ihr Gerät wind- und wetterfest?

Smartphones und Tablets werden zwar robuster, dennoch sollte man nicht vergessen, dass in den Gehäusen filigrane Miniaturcomputer stecken. Diese Technologie verträgt weder Wasser, noch Staubverschmutzung und große Hitze. Sorgen Sie also für adäquate Schutzhüllen für Ihre Geräte. Und beachten Sie: Bei zu großer Hitze kann sich beispielsweise der Schreib- und Lesekopf der Festplatte ausdehnen und so nicht mehr die ursprüngliche Spurbreite beim Ablesen der Daten einhalten. Informationen können dann nicht mehr ausgelesen werden. Viele Geräte schalten sich bei zu großer Hitze automatisch ab. Wichtig: Lassen Sie das Gerät in Ruhe abkühlen, bevor Sie es wieder in Betrieb nehmen.

Was geschieht im Verlustfall? Mobilgeräte sind dank ihrer Kompaktheit leichte Beute für Diebe. Sie sollten sie daher niemals irgendwo öffentlich liegen lassen – sei es nur kurzzeitig. Der sicherste Aufbewahrungsort ist möglichst nah am Körper, am besten in einer verschließbaren Innentasche. Es empfiehlt sich auch, eine Software installieren, mit der Sie ein verlorenes Gerät aus der Ferne orten und sperren können.

Was mache ich, wenn das Gerät kaputt ist? Wenn Ihr Smartphone, Tablet oder Notebook tatsächlich einmal beschädigt wird, dann heißt es Ruhe bewahren. Auch wenn Sie keine externe Datensicherung durchgeführt hatten, muss das noch nicht das Ende Ihrer Daten bedeuten. Ein Notebook mit einer mutmaßlich beschädigten Festplatte sollte vorsichtig transportiert werden. Schütteln oder Zerlegen kann den Schaden noch schlimmer machen. Finger weg auch von Haartrocknern bei einem Wasserschaden oder dem Kühlschrank bei Überhitzen. Oft entstehen die groben Datei-Schäden erst durch die eigenen Rettungsversuche. Hier wenden Sie sich am besten an professionelle Dienstleister: Kroll Ontrack, Spezialist für Datenrettung und Datenlöschung, verfügt über ein weltweites Netz an Laboren, in denen Ihre Daten mit hoher Wahrscheinlichkeit gerettet werden können. Vor der finalen Auftragserteilung an die Datenrettungsspezialisten steht eine umfassende Beratung und Voranalyse, bei der die rettbaren Inhalte festgestellt werden und Sie entscheiden können, ob und was Sie retten wollen. Damit sind Sie in jeder Hinsicht auf der sicheren Seite.