19 Februar 2015

Kroll Ontrack entschlüsselt Software-defined Storage bei Datenverlust

Der Datenrettungsexperte bietet als Erster eine Lösung für Datenwiederherstellung von Software-defined Storage (SDS)

Böblingen, 19. Februar 2015 – Kroll Ontrack, Experte für Datenrettung und E-Discovery, erzielt einen Durchbruch bei der Datenwiederherstellung von Software-defined Storage (SDS). Als branchenweit erstes Unternehmen kann Kroll Ontrack eine Datenrettung für Produkte aller von Gartner als Leader im Magic Quadrant für SDS eingeordneten Firmen durchführen. Dank ihrer proprietären Wiederherstellungsmethode können die Datenrettungsexperten die Konfiguration der SDS-Lösungen entschlüsseln. So kann der Zugriff auf die Daten zum Verlustzeitpunkt wiederhergestellt werden. Diese Lösung gibt Unternehmen Sicherheit für den Fall eines Datenverlustes in Software-defined Storage-Umgebungen.

Software-defined Storage ist vor allem aufgrund der einfachen Implementierung und Verwaltung beliebt. Systemadministratoren können freien Speicherplatz innerhalb von Minuten konfigurieren und Speichernutzung über mehrere Laufwerke in verschiedenen Arrays für optimale Effizienz verteilen. Wenn jedoch Fehler während der Konfiguration oder bei der Implementierung von Patches für Soft- oder Hardware passieren, kann es zu Datenverlusten kommen. Zu Datenverlust kommt es bei SDS dann, wenn die Systemhinweise auf den Speicherort gelöscht wurden.

Peter Böhret, Managing Director Kroll Ontack GmbH, erläutert die Herangehensweise: „Nur weil die Zeiger auf den Speicherort in einem SDS-System verloren sind, heißt das nicht, dass die Daten sich nicht noch auf dem System befinden. Doch die proprietären Speichermethoden der verschiedenen SDS-Lösungen verkomplizieren die Datenwiederherstellung. Das ist vergleichbar mit der Datenrettung bei RAID-Systemen. Aber egal ob EMC®, NetApp®, Dell™, HP® EVA oder eine andere SDS-Lösung – Kroll Ontrack kann dank einer eigens entwickelten proprietären Methode die SDS-Konfiguration entschlüsseln. So können unsere Datenrettungsspezialisten die Rohdaten auslesen und quasi die Zeit für die Systemeinstellungen zurückdrehen. Unternehmen haben also endlich eine reelle Option auf Datenwiederherstellung, wenn das Backup nicht aktuell ist oder nicht funktioniert.“

Kroll Ontrack hat im letzten Jahr einen starken Anstieg bei Datenrettungsanfragen für Software-defined Storage-Systeme verzeichnet – gerade auch von Unternehmen, denen vorher gesagt wurde, dass eine Wiederherstellung unmöglich sei. 2014 konnten 53 Prozent mehr SDS-Aufträge erfolgreich abgeschlossen werden als 2013. Mehr Informationen zur Datenrettung bei Software-defined Storage und Kroll Ontrack finden Sie unter: http://www.krollontrack.de.