23 August 2016

Wechselhaftes Sommerwetter: Vorsicht vor Datenverlust

Kroll Ontrack gibt Tipps zum Schutz von Datenträgern bei Gewitter und Hitze

Böblingen, 23. August 2016 – Dieses Jahr ist der Sommer sehr unberechenbar: Statt Wochen voll Sonnenschein gibt es Wetterbedingungen mit viel Regen und Gewitter, Blitzeinschlägen oder Überschwemmungen. Viele fliehen aber in den Süden, um wenigstens etwas Sonne aufzutanken. Beide Szenarien bringen einige Gefahren für elektronische Geräte mit sich. Die Datenrettungs-Spezialisten von Kroll Ontrack, geben Tipps, wie man seine Daten schützen kann und was im Schadensfall zu tun ist.

Der Sommer ist für viele die schönste Zeit im Jahr – dieses Jahr zeigt sich das Wetter jedoch von einer anderen, wechselhaften Seite. Dies kann nicht nur uns Menschen, sondern auch den elektronischen Begleitern, die unser Leben einfacher machen, zusetzen. Mit folgenden Tipps von Kroll Ontrack schützen Sie Ihre Daten und begrenzen im Fall der Fälle den Schaden:

  1. Vorsicht bei Gewittern: Im Sommer sind Wärmegewitter ein häufig gesehener Gast. Vor allem Blitzeinschläge und die damit einhergehenden Spannungsspitzen können dabei elektronische Geräte buchstäblich blitzschnell außer Gefecht setzen und im schlimmsten Fall sogar irreparabel schädigen. Daher sollten Sie zum Schutz vor Überspannung IT-Geräte bei Nichtgebrauch abschalten und auch die Netzanschluss-, LAN-, oder Antennenkabel ausstecken.
  2. Wasserschäden vermeiden: Wasser ist für die empfindlichen mobilen Endgeräte potentiell tödlich oder zumindest extrem schädlich. Egal ob im Platzregen oder beim Baden: Das Smartphone sollte in einer Hülle vor Spritzwasser geschützt werden. Falls das Gerät doch einmal feucht geworden ist, sollten Sie möglichst schnell reagieren. Das bedeutet, das Gerät sofort abschalten und schnell zu einem Datenrettungsprofi schicken. Denn bei Wasserschäden stellen Schmutz und Korrosion die größten Gefahren für die Technik dar.
  3. Schatten suchen: Wenn einmal die Sonne scheint, zieht es die meisten nach draußen und sie nutzen jeden Sonnenstrahl. Aber auch Hitze und direkte Sonneneinstrahlung kann sich schädlich auf Elektronik auswirken. Bei großer Wärme können sich nämlich alle Bestandteile der Festplatte ausdehnen. Viele Geräte schalten sich bei zu großer Hitze automatisch ab. Wichtig: Lassen Sie das Gerät in Ruhe abkühlen, bevor Sie es wieder in Betrieb nehmen. Generell sollte direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden. Denn durch diese können sich die oft dunklen Gehäuse der empfindlichen Geräte noch stärker aufheizen – der Hitzekollaps ist quasi vorprogrammiert.
  4. Im Ernstfall Ruhe bewahren: Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann es passieren, dass Sie einmal Daten verlieren oder nicht mehr auf sie zugreifen können. Hier gilt es, Ruhe zu bewahren. Selbst wenn es auf den ersten Blick scheint, als ob die Daten für immer verloren sind, muss das nicht unbedingt der Fall sein. Sie sollten in jedem Fall die mutmaßlich beschädigten Geräte nicht mehr verwenden und extrem vorsichtig transportieren. Schütteln oder Manipulieren macht den Schaden in fast allen Fällen noch schlimmer. Finger weg auch von Haartrocknern bei einem Wasserschaden, dem Kühlschrank bei Überhitzen oder anderen Hausmitteln. Wenn Sie nicht mehr auf die Daten zugreifen können, sollten Sie sofort professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Denn die meisten irreversiblen Schäden an den Dateien entstehen erst durch die eigenen Rettungsversuche.

Sichern Sie Ihre Daten mit einem Backup
Was auch immer Sie mit ihren elektronischen Begleitern vorhaben, eine sorgfältige Datensicherung ist die vielleicht wichtigste Vorbereitung, wenn Sie nicht plötzlich ohne Daten dastehen möchten. Auf diese Weise sind Sie abgesichert, falls die Hardware beschädigt wird. Egal ob Sie dafür auf externe Festplatten setzen, lieber DVDs brennen oder einen der zahlreichen Cloud-Speicher nutzen – im Problemfall sind die Daten gesichert und können leicht wiederhergestellt werden.

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