22 April 2010

Kroll Ontrack-Auswertung belegt: Menschliche Fehler in 65 Prozent der Fälle Grund für Datenverlust in virtuellen Umgebungen

Böblingen, 22. April 2010. Menschliche Fehlbedienungen sind ein entscheidendes Problem für Datenverlust in virtuellen Umgebungen. So lautet das Hauptergebnis einer Auswertung von Kroll Ontrack, führendem Anbieter von Services und Software in den Bereichen Datenrettung, Datenlöschung und Computer Forensik. Die Erfahrungen von Kroll Ontrack belegen, dass die neue anspruchsvolle Technologie auch Risiken hat. Häufigste Ursache sind nach Auswertung der Datenrettungsanfragen  Fehlbedienungen. Bei virtuellen VMware-Systemen verursachen diese und mangelndes Know-how 65 Prozent der Verluste. 35 Prozent gehen auf das Konto von Hardwareausfällen: System- und Hardwarefehler oder externe Einflüsse wie Ausfall der Notstromversorgung, Überspannung, Brand- und Wasserschäden. Bei traditionellen Systemen liegt der Anteil menschlichen Fehlverhaltens bei nur 26 Prozent gegenüber 74 Prozent technischem Versagen. Kroll Ontrack kann durch selbst entwickelte Tools für RAID, NTFS, VMFS und MS SQL in vielen Fällen die Daten retten – je nach Bedarf vor Ort beim Kunden oder auch remote über eine Internetverbindung.

Bei Systemen des Virtualisierungsspezialisten VMware® verteilen sich die Ursachen der Datenverluste wie folgt:

  • Hardware-/RAID-Probleme: 36 Prozent
  • VMFS-Korruption: 20 Prozent
  • gelöschte virtuelle Festplatten und/oder Snapshots: 18 Prozent
  • VMFS-Re-Installation: 17 Prozent
  • interne Korruption der virtuellen Festplatte: 9 Prozent.

Typische Bedienungsfehler sind versehentlich formatierte oder überschriebene Volumes, gelöschte virtuelle Maschinen oder fehlerhaft initialisierte VMFS LUNs (VMFS: Virtual Machine File System; LUN: Logical Unit Number).

„Viele Administratoren sind begeistert von den zweifelsohne bestehenden Möglichkeiten einer hochflexiblen virtuellen Speicherlandschaft. Doch zu häufig wird die Komplexität der neuen Technologie unterschätzt“, schätzt Peter Böhret, Managing Director bei Kroll Ontrack Deutschland, die Lage ein. „Virtualisierung kann bei Fehlanwendungen zu schweren Datenverlusten führen. Vor allem, wenn Administratoren zudem den klassischen Backup vernachlässigen oder gar nicht mehr durchführen.“

Verschiedene Datenrettungsoptionen
Kroll Ontrack bietet verschiedene Möglichkeiten der Datenrettung bei virtuellen Systemen an. Neben der Datenrettung in Labor und Reinraum ist Remote Data Recovery (RDR®) über eine gesicherte Internet-Verbindung gerade hier besonders effektiv. Eine Datenrettung im Remote-Verfahren ist in vielen Fällen innerhalb weniger Stunden möglich. Als dritte Option sieht Kroll Ontrack den Vor-Ort-Service vor. Die Datenrettungsingenieure arbeiten dabei direkt beim Kunden. Dies empfiehlt sich speziell bei Fällen mit hochsensiblen Daten, wo es auf höchste Datensicherheit ankommt. In allen drei Fällen bewertet Kroll Ontrack im Rahmen einer kostenlosen Diagnose die Erfolgschancen einer Datenrettung. Kroll Ontrack setzt dafür selbst entwickelte Datenrettungstools  für RAID, NTFS, VMFS und MS SQL ein.

Mehr Informationen zu den Angeboten von Kroll Ontrack für VMware-Lösungen finden sich unter http://www.krollontrack.de/VMware-datenrettung/.