4 Oktober 2012

Oft ein langer und teurer Prozess

Kroll Ontrack zeigt die Auswirkungen von Datenverlusten aus Exchange und SharePoint

Böblingen, 26. September 2012 – Knapp die Hälfte der befragten Unternehmen musste im letzten halben Jahr bereits Datenverluste aus Microsoft® Exchange Server und Microsoft® Office SharePoint® Server erleiden. Dabei gaben 59 Prozent an, dass sie mindestens einen halben Arbeitstag benötigten, um sich wieder von diesem Verlust zu erholen. Dies ist eines der wichtigsten Ergebnisse einer kürzlich von Kroll Ontrack, Experte für Datenrettung und Information Management, durchgeführten Studie mit 326 IT-Managern, Ingenieuren und Sales-Profis weltweit agierender Unternehmen.

42% der Firmen mussten demnach innerhalb des letzten Jahres mindestens einen Datenverlust aus Exchange oder SharePoint erleiden. 25% gaben dabei sogar mehrere Verluste an. Die Schwere der Verluste variierte hierbei. 20% ordneten ihren Verlust als „Stufe Eins“ ein, was eine schwere Störung, wie beispielsweise einen Systemabsturz, bezeichnet. 16% gaben an, einen „Stufe Zwei“-Verlust erlitten zu haben, also eine „starke Störung“, wohingegen 37% ihren Datenverlust als „Stufe Drei, gelegentliche Störung“ und 18% als „Stufe Vier, minimale Störung“ bezeichneten.

„Für viele Unternehmen, ganz egal welcher Größe, bedeutet E-Mail alles von der internen bis hin zu lebenswichtiger Kommunikation oder gar der Auftragsabwicklung mit den Kunden“, meint Peter Böhret, Managing Director, Kroll Ontrack. „E-Mail – und Exchange – finden sich in jedem Geschäfstaspekt. Daher ist ein Verlust dieser Informationen auch so schwerwiegend und verlangt den IT-Verantwortlichen viel ab, was Wiederherstellung und Datenrettung betrifft.“

Nach der Zeit gefragt, die es dauerte, Daten nach einem Verlust aus Exchange und SharePoint wieder herzustellen, gaben 59% der Unternehmen an, dass sie mindestens einen halben Arbeitstag verloren hatten. 14% verloren sogar mehrere Tage und 5% konnten die Daten überhaupt nicht wieder herstellen. Für die Datenwiederherstellung nutzten 26% ein existierendes Backup. 21% setzten auf interne Experten, 18% erstellten die Daten erneut und 14% nutzten ein Wiederherstellungs-Tool. 25% der Befragten gaben an, dass der finanzielle Verlust 50.000 US-Dollar übertraf. Bei 3% war der Verlust sogar größer als 1 Million US-Dollar.

„Basierend auf den Ergebnissen der Umfrage ist klar, dass Datenverluste aus diesen unternehmenskritischen Anwendungen auch weiterhin die IT-Abteilungen vor Herausforderungen stellen werden“, fügt Böhret hinzu. „Schon ein einzelner Datenverlust und Datenrettungsversuch kann sich zu einer Katastrophe ausweiten und zu einer schweren finanziellen Belastung für ein Unternehmen werden. Aber es gibt mittlerweile Tools wie Ontrack PowerControls, die eine granulare Wiederherstellung von Dateien, Nachrichten, Anhängen und selbst Notizen und Kontakten ermöglichen. Dadurch fällt die Notwendigkeit eines Wiederherstellungs-Servers weg. Mit solchen Werkzeugen können Firmen im Vergleich zu klassischen Methoden bis zur Hälfte der Wiederherstellungsdauer einsparen.“

Die Umfrage wurde mit 326 Teilnehmern durchgeführt. 57% der Befragten stammen aus dem Bereich IT, 17% sind Ingenieure, 14% Sales-Spezialisten, 4% Marketing-Fachkräfte und 8% sind in anderen Bereichen tätig

Informationen zu Ontrack PowerControls finden Sie hier:
http://www.krollontrack.de/information-management/exchange-recovery-management/">Exchange Recovery mit Ontrack PowerControls