24 Juli 2015

Windows 10: Tipps für ein reibungsloses Upgrade

Kroll Ontrack hilft, die Gefahren beim Betriebssystem-Umstieg zu umgehen

Böblingen, 23. Juli 2015 – Am 29. Juli ist der offizielle Release des neuen Microsoft-Betriebssystems Windows 10. Besitzer von Windows 7, Windows 8, Windows 8.1 und Windows Phone 8.1 können ab diesem Zeitpunkt für ein Jahr kostenlos auf das neue Windows upgraden. Doch gibt es einige Stolpersteine, die die Freude am neuen Betriebssystem trüben können. Kroll Ontrack, Experte für Datenrettung und E-Discovery, hat daher ein paar Ratschläge gesammelt, damit der Umstieg auch tatsächlich reibungslos klappt.

Peter Böhret, Managing Director der Kroll Ontrack GmbH, erläutert die Herausforderungen eines Betriebssystem-Upgrades: „Wir haben es hier nicht einfach mit einem Update oder neuen Service Pack zu tun, wie Microsoft sie regelmäßig an die Anwender verteilt. Vielmehr wird tatsächlich das gesamte Betriebssystem getauscht. Dabei kann es leicht zu Datenverlust kommen, Programme können unter Umständen nicht mehr laufen oder das gesamte System wird plötzlich langsamer. Ein Upgrade will also immer gut überlegt sein.“

Damit der Umstieg auf die neueste Windows-Version ohne Schwierigkeiten klappt, gibt Kroll Ontrack im Folgenden ein paar Tipps:

Notwendigkeit prüfen: Bevor Anwender sich für ein Upgrade auf Windows 10 vormerken lassen, sollten sie sich erst einmal die Frage stellen, ob ein Umstieg wirklich nötig ist. So wird beispielsweise Windows 7 noch bis 2020 mit Updates versorgt, Windows 8 und 8.1 vermutlich noch länger. Wenn sie sich also nicht sicher sind, gibt es für Nutzer keinen Grund zur Hektik. Denn erstens gibt es ein Jahr lang die Möglichkeit zum kostenlosen Upgrade und zweitens werden auch die älteren Betriebssysteme auf absehbare Zeit noch mit Aktualisierungen versorgt.

Systemvoraussetzungen prüfen: Was auf den ersten Blick selbstverständlich erscheint, stellt tatsächlich immer wieder Anwender vor Probleme. Dabei bietet Microsoft im Rahmen der Upgrade-Funktion einen Systemcheck an. Nutzer sollten jedoch auf jeden Fall darauf achten, dass nicht bloß die Mindestanforderungen erfüllt werden. Denn damit läuft Windows 10 zwar, aber Freude kommt keine auf.

Daten sichern: Jedes Upgrade stellt eine ernstzunehmende Gefahr für lokal gespeicherte Daten dar. Egal ob es nun während der Installation des Betriebssystems zu einem Stromausfall kommt, die Festplatte plötzlich defekt ist oder aufgrund der momentanen Hitze das System abstürzt – jedes dieser Szenarien kann schnell zu einem massiven Datenverlust führen. Daher sollten Anwender vor jedem Betriebssystem-Upgrade die vorhandenen Daten sichern. Damit im Fall der Fälle nichts verloren ist.

Für Unternehmen: User Environment Management (UEM) nutzen: Administratoren können sich das Upgrade auf ein neues Betriebssystem massiv erleichtern, indem sie für ihre Anwender einen „Workspace“ definieren, also genau die Daten, Anwendungen und Zugriffsrechte, die diese in ihrer täglichen Arbeit benötigen. Mit Hilfe von UEM-Systemen können Admins diese Benutzerumgebungen leicht und effizient verwalten. So haben die Anwender stets ihre Benutzerdaten, Sicherheitseinstellungen und Berechtigungen zur Hand – egal ob sie nun am PC, Laptop oder Smartphone arbeiten. Dadurch, dass diese Anwenderprofile zentral verwaltet werden können, sinkt die Gefahr für einen Datenverlust beim Windows-Upgrade signifikant.

Und falls doch einmal Daten verloren gehen, sollten Nutzer auf keinen Fall versuchen, diese selbst wiederherzustellen. Dadurch könnten noch vorhandene Daten irreparabel beschädigt werden. Besser ist es, das betroffene System erst einmal still zu legen und gleich einen professionellen Datenretter zu beauftragen. Denn je weniger Lese- und Schreibvorgänge an einem fehlerhaften Datenträger durchgeführt werden, umso höher sind die Chancen einer einwandfreien und im besten Fall vollständigen Datenrettung.